Sieben Künstler präsentieren ihre Arbeiten bei Dauerausstellung „Kunst im Park“

Willinger Kurgarten mit Leben erfüllen

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Jürgen Vollbracht, Brigitte Marx, Peter Vekens, Petra Kuhaupt und Hannelore Trachte sowie Bürgermeister Trachte stellten das Konzept der Dauerausstellung vor.

Willingen - Die Künstlerinnen und Künstler haben sich in den letzten Tagen mächtig ins Zeug gelegt: Pünktlich zum Weihnachtsfest eröffneten sie im Kurgarten-Treff die Dauerausstellung „Kunst im Park“.

„Der Start ist geglückt“, freut sich Bürgermeister Thomas Trachte. Aus seiner Sicht war es wünschenswert und erforderlich, die schöne Halle intensiver zu nutzen und den Gästen so einen Anreiz zu geben, in den Kurgarten zu kommen und ihn dauerhaft mit Leben zu erfüllen.

Bei den Künstlern, die alljährlich die Ausstellung „Kunst im Upland“ veranstalten, stieß die Idee auf offene Ohren. In einem ersten Schritt fanden sich sieben von ihnen bereit, ihre Werke in der Kurgartenhalle im Rahmen einer Dauerausstellung zu vorzustellen und selbst ebenfalls Präsenz zu zeigen. Mit dabei sind Petra Kuhaupt (Schwalefeld/Mosaikkunst), die auch die Federführung bei der „Kunst im Park“ übernommen hat; Peter Vekens (Willingen/Digital-Art und Aquarell); Hannelore Trachte (Usseln/Malerei); Brigitte Marx (Willingen/Porträts, Zeichnungen, Keramik-Unikate, Kalligrafie); Jürgen Vollbracht (Usseln/Skulpturen); Carola Buthmann (Usseln/Keramik); und Jana Wohlfart (Berndorf/Filzgestaltung). Ulrike Kuhaupt zeichnet für den Internet-Auftritt verantwortlich (www.kunst-im-upland.de).

Die Ausstellung ist heute und am 31. Dezember von 10 bis 16 Uhr geöffnet, ansonsten in den kommenden zwei Wochen täglich von 10 bis 18 Uhr. Ab 6. Januar gelten folgende Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Die beteiligten Künstler werden teilweise vor Ort arbeiten. Sie planen außerdem, Kurse anzubieten und auch Gastkünstlern die Möglichkeit zur Ausstellung zu eröffnen. Bürgermeister Trachte hofft auf einen dynamischen Prozess. Ihm schwebt vor, dass sich ein lebendiger kultureller Mittelpunkt im Ort mit Lesungen, Konzerten und anderen kleinen Events etabliert. Im Außenbereich, wo bisher zwei Kunstwerke gezeigt werden, soll ein Kunstpfad entstehen, der ebenso wie botanische Besonderheiten in einem Prospekt dargestellt werden soll.

Trachte weist ausdrücklich darauf hin, dass andere Aktivitäten (Proben der Schützenblaskapelle, Treffen des Schachvereins und der Theatergruppe, Kräutermarkt, Kurkonzerte usw.) weiterhin stattfinden können. Der Wunsch des Heimat- und Geschichtsvereins, ein heimatkundliches Informationszentrum einzurichten, könnte seiner Ansicht nach möglicherweise im Besucherzentrum umgesetzt werden. Unabhängig von der „Kunst im Park“ wird es auch weiterhin einmal jährlich die große Ausstellung „Kunst im Upland“ geben.

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