Korbach

„Wir sind im Kosten- und Zeitplan“

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- Korbach (den). Bis der erste Schwimmer im Stahlbecken des Hallenbades seine Bahnen ziehen kann, dauert es noch. Am Donnerstag entscheiden die Stadtverordneten erst einmal über den nächsten Bauabschnitt.

Die Sanierung und Erweiterung von Hallen- und Freizeitbad ist ein gigantisches Projekt. Die finanzielle Belastung ist dreimal größer als beim Bürgerhaus, dem in dieser Woche die ersten Bauarbeiter an den veralteten Pelz rückten. Die Nutzfläche im Bad vergrößert sich erheblich und soll bei den Besuchern für mehr Genuss und Wohlfühlatmosphäre sorgen.

Die Arbeiten gehen trotz eisiger Witterung voran, auf dem ganzen Gelände werkeln rund 20 Bauarbeiter an Stahlträgern, Trennwänden und Beckenfugen. Zwei Abschnitte des Daches sind zurzeit geöffnet, um neue Stahlträger einzuziehen. Anschließend installieren die Bauarbeiter Isolierung und Dampfbremsen, damit möglichst wenig Energie nutzlos verpufft.

„Wir sind im Kosten- und Zeitplan“, versichert Bauleiter Friedhelm Schmidt einen Tag vor der nächsten Stadtverordnetenversammlung. Auf der Tagesordnung ist die weitere Sanierung von Sport- und Freizeitbad ein gewichtiger Punkt. Die Parlamentarier haben bisher nur den Rohbau bis zur Höhe des ersten Stockes genehmigt (erster Bauabschnitt). In dem Neubau an der Medebacher Landstraße sollen die Technik für die neue Rutsche und das Kinderplanschbecken sowie Sauna, Gastronomie und der Babybereich ihren Platz finden. Nahtlos anschließen soll sich die rund zehn Meter hohe Rutsche. Die Kosten liegen bei kalkulierten 1,8 Millionen Euro.

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