Obernburg:

Würdigen Ort für Gedenkstein geschaffen

- Vöhl-Obernburg (resa). Viele Stunden Eigenleistung und rund 700 Euro hat die Umgestaltung des Ehrenmals in Obernburg die Kameradschaft 1899 und die Gemeinde gekostet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

„Dieser Ort war mir immer ein Dorn im Auge“, erinnert sich Herbert Wegener, Vorsitzender der Kameradschaft 1899. Unter großen, dunklen Bäumen war der massive Stein nie richtig zur Geltung gekommen, Schmutz und Moos hatten das Denkmal angegriffen.Als die Bäume vor der Kirche schließlich gefällt wurden, blieb nur der Stein. „Damals haben wir uns gedacht, wir müssen einen Ort schaffen, der dem Gedenken würdig ist“, sagt Wegener. Also wurden die Mühlen der Bürokratie in Bewegung gesetzt – sowohl in den Reihen der Kameradschaft als auch im Vöhler Rathaus. „Dem Kirchenvorstand gefiel die Idee ebenfalls, die Fläche rund um das Ehrenmal zu gestalten“, erzählt Jörg Wiesemann vom Kirchenvorstand.

Mehr in der WLZ-FZ-Zeitungsausgabe vom 10. Oktober.

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