Peter Weise hütet Autogrammkarte der Weltmeister-Mannschaft von 1954 wie einen Augapfel

Wunder von Bern in Schkeuditz

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Erinnerung an eine unvergessliche Begegnung mit der Nationalelf: Peter Weise mit dem Wimpel des Warschauer Spiels 1971.

Korbach. Das Wunder von Bern erlebt Peter Weise in Schkeuditz. Vor dem offenen Fenster eines Nachbarhauses, aus dem die Radioübertragung bis auf die Straße dringt, steht der Elfjährige und hört gebannt zu, wie Fritz Walter, Max Morlock und Helmut Rahn die ungarische Mannschaft im Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 besiegen.

Drei Jahre später fasst sich der junge Fan ein Herz und adressiert einen Brief mit der Bitte um eine Autogrammkarte an: „Fritz Walter, Kaiserslautern, Deutschland“. Keine ungefährliche Sache damals, aus der DDR mit dem Westen zu korrespondieren. „Scheibenkleister, jetzt riskierst du es mal“, habe er sich wohl gedacht, wie er heute erzählt.

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