Rund 100 Flüchtlinge und Einheimische folgen der Einladung der Landfrauen ins Sachsenberger Bürgerhaus

Kaffee, Kuchen, Kennenlernen

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Das erste Kennenlern-Kaffeetrinken, zu dem die Landfrauen ins Sachsenberger Bürgerhaus eingeladen haben, war ein voller Erfolg. Rund 100 Einheimische und Neubürger nutzten die Gelegenheit, bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch kommen. 

Sachsenberg. Die Landfrauen laden zum Kennenlern-Kaffeetrinken ein – und es kommen so viele, dass noch Tische und Stühle nachgestellt werden müssen: Über ein volles Haus freuten sich die Landfrauen aus Sachsenberg und Dalwigksthal am Donnerstag, als sie rund 50 Flüchtlinge und ebenso viele Einheimische zum Kaffeetrinken im Bürgerhaus begrüßten.

Die Tische waren mit Osterdecken fein geschmückt, es herrschte eine herzliche, offene Atmosphäre. Zwölf Bleche köstlichen Kuchen hatten die Landfrauen gebacken und mitgebracht, und auch Flüchtlinge trugen mit selbst gemachtem, süßen Gebäck zum Angebot bei. Unkompliziert im Gespräch „So eine gute Resonanz hatten wir nicht erwartet. Wir sind sehr zufrieden“, sagt Margret Büchsenschütz, die dem Vorstandsteam der Landfrauen angehört. Ihr Wunsch, mit der Einladung für die alteingesessenen und die neuen Bürger eine Möglichkeit zu bieten, miteinander unkompliziert – mit Übersetzer – ins Gespräch zu kommen, haben die Landfrauen damit voll erreicht.

Seitdem in Sachsenberg Flüchtlinge leben, kümmert sich eine Gruppe von Männern und Frauen engagiert um die Neubürger – sie bieten ehrenamtlich Unterstützung bei Behördengängen und bei Alltagsfragen, führen eine Kleiderkammer und geben inzwischen sogar täglich Deutschunterricht und Hausaufgabenhilfe, erklären Karin Artzt-Steinbrink, Marie-Luise Kinzel und Susanne Plenty, die zu dem Team gehören.

Mehr lesen Sie in der Zeitungsausgabe der Waldeckischen Landeszeitung am Samstag, 19. März.

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