Kartoffelbraten des Kulturvereins wartet am 28. September mit 20 Ständen auf

Goddelsheimer laden Genießer und Entdecker zu Museumsmarkt ein

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Musik, Kunst und altes Handwerk: Die Menschen hinter dem Goddelsheimer Museumsmarkt geben am Gewölbekeller einen ersten kleinen Einblick auf das „Kartoffelbraten“ am kommenden Wochenend

Goddelsheim. Saft quillt aus Äpfeln, Ringe nehmen im Schmiedefeuer Form an, Kunst entsteht vor den Augen der Betrachter: Erstmals begleitet ein kleiner Museumsmarkt das „Kartoffelbraten“ des Goddelsheimer Vereins zur Erhaltung alten Kulturgut.

An 20 Ständen laden die überwiegend aus Goddelsheim kommenden Teilnehmer am Sonntag, 25. September, ab 11 Uhr ein, zu stöbern, zu schlemmen und die Arbeit hinter Produkten zu erleben.

Für jeden Besucher soll am Gewölbekeller, im Kirchweg, im Dorfmuseum und in der Museumsscheune etwas zu finden sein: Handwerker lassen sich über die Schulter gucken, wenn sie Gestecke und Sträuße fertigen, Spardosen mit Klempnertechnik hergestellen, Handbesen binden, Schieferstücke behauen, Holz drechseln und Steine bearbeiten. Neben kunstfertigen Beleuchtungen aus Holz werden Ringe aus Metall gearbeitet und Armbänder geflochten.

Ein kleiner Flohmarkt lädt zum stöbern nach Schnäppchen ein, für die eigene Wellness gibt es einen Stand mit Wohlfühlprodukten. Der Goddelsheimer Maler Helmut Grebe stellt Gemälde aus und zeigt, wie sie entstehen. Weberei lässt sich im Dorfmuseum beobachten, dort sind auch die Strickfrauen mit ihren selbstgefertigten Stücken anzutreffen.

Dazu gibt es noch ein reichhaltiges Angebot selbst zubereiteter Speisen und ein Musikprogramm in der Kirche. (r/wf)

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