Fünf Lichtenfelser Feuerwehren im Einsatz

Münden: Unterstand am Waldrand Raub der Flammen

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Der Unterstand in der Gemarkung zwischen Münden und Rhadern wurde durch das Feuer am frühen Donnerstagmorgen zerstört.

Lichtenfels-Münden. Ein etwa 15 mal 20 Meter großer Unterstand am Waldrand zwischen Münden und Rhadern ist am frühen Donnerstagmorgen abgebrannt. Die Feuerwehren aus Münden, Dalwigksthal, Sachsenberg, Neukirchen und Rhadern rückten gegen 4.45 Uhr zur unweit der Aar gelegenen Brandstelle aus.

Aus dem Flusslauf entnahmen die Brandschützer auch das Löschwasser, das sie über eine B-Leitung etwa 250 Meter weit zu dem brennenden Unterstand pumpten. "Als die ersten Kräfte eintrafen, brannte das Gebäude in voller Ausdehnung", sagte der Sprecher der Lichtenfelser Feuerwehren, Herbert Knipp, an der Einsatzstelle. Die Einsatzkräfte legten drei C-Leitungen und gingen von mehreren Seiten gegen die Flammen vor. Ein Trupp ging wegen der zeitweise starken Rauchentwicklung unter Atemschutz vor. Insgesamt waren etwa 35 Einsatzkräfte an der Brandstelle.

Diese liegt am Ende einer Weide in der Gemarkung zwischen den beiden Lichtenfelser Stadtteilen Münden und Rhadern, unmittelbar am Waldrand Am Vockenberg. Wie es am frühen Morgen dort zu einem Feuer kommen konnte, war zunächst unklar. Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. 

Gegen 6 Uhr gab Stadtbrandinspektor Klaus Debus die Rückmeldung "Feuer aus" an die Leitstelle. An der Brandstelle waren auch eine Polizeistreife aus Frankenberg, die Besatzung des in Dalwigksthal stationierten DRK-Rettungswagens zur Absicherung sowie die Besitzer des abgebrannten Unterstandes. Darin hätten bis vor einigen Jahren noch Pferde gestanden, sagte Knipp. Aktuell war in dem Gebäude unter anderem noch eine Kutsche untergestellt. Angaben zur Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor. (112-magazin.de)

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