Im Fürstenberger Hof werden 45 Asylbewerber untergebracht - Stadt sucht Wohnraum

Raum für mehr Flüchtlinge

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Im Fürstenberger Hof wohnen seit 2012 Flüchtlinge. Auf Dauer sollten nicht mehr als 25 Menschen dort untergebracht werden. Aufgrund der Notsituation wird das aber geändert.

Lichtenfels-Fürstenberg. Im Fürstenberger Hof werden kurzfristig mehr Flüchtlinge aufgenommen. „Aufgrund der Ausnahmesituation wird die Belegung der Gemeinschaftsunterkunft auf 45 Plätze erweitert“, erklärte Bürgermeister Uwe Steuber bei einer Informationsveranstaltung zum Thema „Flüchtlinge in Lichtenfels“.

Lichtenfels-Fürstenberg. Im Fürstenberger Hof werden kurzfristig mehr Flüchtlinge aufgenommen. „Aufgrund der Ausnahmesituation wird die Belegung der Gemeinschaftsunterkunft auf 45 Plätze erweitert“, erklärte Bürgermeister Uwe Steuber bei einer Informationsveranstaltung zum Thema „Flüchtlinge in Lichtenfels“. Im Fürstenberger Hof, einer ehemaligen Pension, sind seit 2012 Asylbewerber untergebracht. Bei einem Informationsabend im März 2014 war mit dem Landkreis vereinbart worden, dass „regelmäßig nicht mehr als 25 Asylbewerber“ dort untergebracht werden. Aufgrund der hohen Zahl an Flüchtlingen, die derzeit nach Deutschland kommt, müssten jetzt jedoch alle Unterbringungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden, erklärte Steuber bei der Sitzung.

Die Stadtverwaltung sucht dringend Wohnraum für die ankommenden Flüchtlinge. Außerdem benötigt sie Spenden aus der Bevölkerung, erklärt Bürgermeister Uwe Steuber. „Benötigt werden Einrichtungsgegenstände wie Tische, Stühle, Schränke, Bettgestelle, neuwertige Matratzen, Bettwäsche, Handtücher, Geschirr, Besteck und Töpfe. Details, auch zu der Logistik, können bei der Lichtenfelser Stadtverwaltung erfragt werden unter Telefon 05636/9797-15 oder 9797-17. (md)

Mehr lesen Sie in der Zeitungsausgabe der Waldeckischen Landeszeitung am Samstag, 10. Oktober.

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