Frau und Kleinkind entkommen Flammeninferno – Schwarze Rauchsäule über Sachsenberg

Rettung aus brennendem Auto

Völlig ausgebrannt: Bei dem Mercedes gab es für die Feuerwehrleute nichts mehr zu retten.  Foto: Gerd Dewender

SACHSENBERG. An diesen Geburtstag wird sich eine 33-jährige Lichtenfelserin wohl noch lange erinnern: Während der Fahrt durch die Stadt an ihrem Ehrentag geriet ihr Auto in Brand. Die Mercedesfahrerin brachte sich und ihr Kind in Sicherheit, das Auto brannte vollständig aus.

Passanten waren es, die die Frau auf den Brand aufmerksam machten. Offenbar hatte die C-Klasse bereits in Höhe des Bürgerhauses Feuer gefangen. Kurz vor dem Ortsausgang in Richtung Schreufa hielt die Fahrerin an, stieg aus und holte ihr anderthalbjähriges Kind noch rechtzeitig aus dem Wagen, der wenig später komplett in Flammen stand. Ihre persönlichen Gegenstände oder den Kinderwagen musste sie im Fahrzeug zurücklassen. Anwohner eilten mit Feuerlöschern zu Hilfe, konnten dem Brand damit aber nichts entgegensetzen. Auch den Feuerwehren aus Sachsenberg und Rhadern, die mit 15 Einsatzkräften ausrückten, blieb nur, die Überreste des Fahrzeugs abzulöschen. Von dem brennenden Wagen stieg eine große schwarze Rauchsäule auf, die starke Hitzeentwicklung beschädigte den Asphalt der Fahrbahn. „Vermutlich muss die Frankenberger Straße an dieser Stelle erneuert werden“, sagte Stadtbrandinspektor und Einsatzleiter Klaus Debus. Die Fahrbahn war erst vor wenigen Jahren neu asphaltiert worden. Die Feuerwehr ließ vorsorglich die Zuleitungen zur nahegelegenen Kläranlage abschiebern. „Wir konnten nicht ausschließen, dass Betriebsstoffe ins Löschwasser gelangt waren“, erklärte Debus. Den Totalschaden am Fahrzeug bezifferte die Polizei mit 10 000 Euro. Angaben zur Brandursache lagen zunächst nicht vor. (112-magazin.de)

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