Elleringhäuser schreiten Grenzen mit Bürgern aus Nachbarorten ab

Altes Brauchtum neu belebt

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Mit dem Grenzbegang beleben die Elleringhäuser alte Traditionen.

Mit dem jüngsten Grenzbegang in Elleringhausen ist eine vor mehreren Jahrhunderten eingeführte mit neuem Leben erfüllt.

 Die Elleringhäuser sind nach einem Gottesdienst durch Heidi Kessler die dritte Teilstrecke einer vierteiligen Route rund um das Wilde-Dorf abgegangen. Gestutzt wurden 39 Personen an alten noch vorhandenen Steinen oder besonders markanten Stellen entlang der Grenze, angefangen „Auf der Waldschmiede“ bis „Briels Mühle“. „Der Stein, die Grenze, in Ewigkeit“ hat eine lange Tradition. Alle zwei Jahre machen sich Interessierte mit dem Ortsbeirat und dem TSV Elleringhausen auf den Weg und erkunden die alten Grenzen zu den Nachbardörfern und -städten. Besonders erfreulich war es, dass Abgesandte aus Nieder-Waroldern und Volkhardinghausen mitgewandert sind. Jung und Alt verfolgten den Ausführungen von Förster Peter Scholl aus Dehringhausen, der einen interessanten Einblick in das Leben des Waldes gab. (r)

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