Förderprogramm der Gemeinde erleichtert Verkauf von alten Fachwerkhäusern

 Kaufanreiz hilft Dörfern

+
Kein Leerstand mehr: die Hexenecke in Mühlhausen. Ringsum konnten leer stehende Fachwerkhäuser an junge Familien verkauft werden, die nun damit begonnen haben, die Dorfbild prägenden Gebäude zu sanieren.

Twistetal. Entgegen dem allgemeinen Trend meldet die Gemeinde Twistetal einen Bevölkerungszuwachs von 4505 auf 4526. Und dieser Zuwachs sei nicht auf den Zuzug von Flüchtlingen zurückzuführen, bekräftigt Bürgermeister Stefan Dittmann.

Vielmehr sei es gelungen, junge Familien zum Kauf von leer stehenden Häusern zu bewegen. Dazu habe ganz entscheidend das vor Jahren vom Gemeindeparlament aufgelegte Zuschussprogramm beigetragen. Danach gibt es eine Grundprämie von 4000 Euro pro Haus und Familie zuzüglich 500 Euro je Kind. Nach den Richtlinien wurden bisher neun Objekte mit einem Gesamtbetrag in Höhe von 37 500 Euro gefördert.

Der Rathauschef spricht in diesem Zusammenhang von einer „klugen Entscheidung“, die noch von seinem Vorgänger auf den Weg gebracht und von den Gemeindevertretern beschlossen wurde. In der Folge gebe es derzeit in Mühlhausen und Nieder-Waroldern keinen Leerstand mehr. Daher sei es sinnvoll, das Förderprogramm fortzuführen. (es)

Kommentare