Planungsrecht für Ortsumgehung ist ein wichtiges Etappenziel für die Berndorfer

Hilferuf der B252-Anlieger

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Tag gegen den Lärm in Berndorf: Die Bürgerinitiative um Daniel Spratte hat dazu auch den Bundestagsabgeordneten Thomas Viesehon, den Ersten Kreisbeigeordneten Jens Deutschendorf und Bürgermeister Stefan Dittmann eingeladen.

Twistetal-Berndorf. Den Tag gegen den Lärm nutzen die Anwohner der Bundesstraße B252 in Berndorf seit einigen Jahren, um auf die Situation vor ihrer Haustür aufmerksam zu machen.

Die Belastung durch 15 000 durchfahrende Fahrzeuge pro Tag wird von vielen als unerträglich empfunden, wie Daniel Spratte als Sprecher der Bürgerinitiative für den Bau einer Ortsumgehung am Freitag bei einer Protestveranstaltung am Ortseingang deutlich machte.

Dankbar sind die Berndorfer dem CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Viesehon, der sich im Bundesverkehrsministerium für die Aufnahme der Ortsumgehung in den Bundesverkehrswegeplan in der Kategorie „weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ eingesetzt hat.

 Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt habe deutlich gemacht, dass „Planungsrecht“ für die Länder „Planungspflicht“ bedeute, so Viesehon in Berndorf. Wenn die baureifen Pläne erst einmal vorlägen, sei die Finanzierung das kleinste Problem.

 Einen Schritt weiter ist bekanntlich die Ortsumgehung Twiste: Hier wird noch in diesem Jahr der Planfeststellungsbeschluss erwartet. Erster Kreisbeigeordneter Jens Deutschendorf unterstrich, dass die B 252 eine Lebensader für die Betriebe und Menschen im Landkreis darstelle. Das bedeute mehr Verkehr für die direkten Anlieger.

Bürgermeister Stefan Dittmann, in Twiste selber direkter Anlieger der Straße, wies auf die Gesundheitsgefahren durch Lärm und Abgase hin.

Neu ist die Internetpräsenz der Bürgerinitiative: www.ou-berndorf.de

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