Premiere des neuen Twister Festspiels

Tempo, Witz und Tiefgang

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Das neue Festspiel von  Twiste feierte Premiere: Der Rabe von Canstein (Felix Vogel) und Ritter Götz von Berlichingen (Jörg Marpe)

Eine tempo- wie lehrreiche Exkursion durch die Heimatgeschichte bietet das neue Freischießen-Festspiel „Twister, Ritter, Originale“, das Premiere in der voll besetzten Mehrzweckhalle Twiste feierte.

 In packenden, ausdrucksstark gespielten Szenen präsentierten die Laienspieler in gut eindreiviertel Stunden Geschichte und Geschichten aus über 500 Jahren. 

 Geschickt installierten Autor Ralf Israel und Regisseur Erich Müller den Pferdeknecht Gottschalk (Helmut Isenberg) und den Köhlerjungen Jörg (Gero Göbel) als Erzähler und Zeitzeugen, die zu den im flotten Wechsel aufgeführten Episoden überleiteten.

Israel erneuerte das ursprüngliche Festspiel über die Herren von Twiste, indem er geschickt Schlüsselszenen aus der überlieferten Heimatgeschichte und Anekdoten so zusammenfügte, das sich ein facettenreiches Bild von der Gesellschaft mit ihren adeligen Herrschern, der Kirche, von Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit und um den Erhalt der territorialen Souveränität und nicht zuletzt um menschliche Schwächen und Stärken formte. Mehr in der nächsten gedruckten Ausgabe der WLZ.

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