40 Jahre Feuerwehrpartnerschaft Völklingen und Nieder-Waroldern

Zeltnachbarn werden Freunde

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Aus Zeltnachbarn werden Freunde: Seit 40 Jahren besteht zuwischen den Wehren aus Nieder-Waroldern und Völklingen eine Partnerschaft.

Auf eine 40jährige Freundschaft blickt die Feuerwehr Nieder-Waroldern mit den Kameraden aus Völklingen im Saarland zurück. Organisatoren beider Wehren trafen sich in Ellenz an der Mosel, wo diese besondere Freundschaft vom 2. bis 4. September gefeiert wird.

Nieder-Waroldern ist ein kleines Dorf Twistetal mit 300 Einwohnern. Völklingen hingegen ist eine Kreisstadt im Saarland mit 13 000 Einwohnern. Größer kann ein Unterschied kaum sein.

 Doch diese Freundschaft wird nun in der dritten Generation gepflegt.  Begonnen hat alles an einem Wochenende 1976 in Königsstein im Taunus. Beim Hessischen Feuerwehrtag hatten beide Wehren die Zelte nebeneinander aufgeschlagen. Die Nieder Warolder und die Völklinger verstanden sich auf Anhieb.

Die Kameraden aus dem Saarland überreichten das für Königsstein vorgesehene Gastgeschenk an die Feuerwehrleute aus Twistetals. Diese hatten sich nämlich statt der Gastgeber um die Völklinger gekümmert.

Hier konnte man schon den Anfang der langjährigen Freundschaft erahnen und auch die sprachlichen Unterschiede blieben nicht unentdeckt. 1977 folgte der erste Besuch der Völklinger Kameraden in Nieder-Waroldern. 

 Als ein Jahr später auch die Nieder-Warolder Kameraden nach Völklingen reisten, war die Freundschaft   besiegelt und es entstanden sogar einige Patenschaften. Ab dann fanden regelmäßige Besuche beider Wehren mehrmals im Jahr und das ein oder andere Mal auch sehr kurzfristig statt. Sei es zur Kirmes in Nieder Waroldern oder zum Kameradschaftsabend in Völklingen.

Höhepunkt war das Jugendfeuerwehr Zeltlager 2006 in Völklingen. Twistetal reiste mit 120 Jugendlichen nach Völklingen, und dort warteten 60 Jugendliche. Ein ganzes Freibad war für diese Veranstaltung bereitgestellt worden, das Wochenende ist in bester Erinnerung geblieben. Nun sind es schon 40 Jahre, in denen sich die Feuerwehren regelmäßig besuchen und Kontakt halten. Aber die Frage, ob es nun Kischte Bier oder Kaschte Bier heißt, ist bis heute ungeklärt. (Aline Krouhs)

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