Bauausschuss berät  über Entwicklung von Berndorf

Zustimmung für Supermarkt und neues Baugebiet

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 Bürgermeister Stefan Dittmann (l.) und Ralph Schmidt, Ingenieurbüro Gröticke und Partner, stellen die Pläne für den neuen Spieplatz zwischen Schule und Halle vor.

Berndorf entwickelt sich weiter: Der Bauausschuss stimmte einmütig einer Änderung des Bebauungsplanes und einem Antrag zur Änderung des Regionalplanes zu, um den Bau eines Supermarktes im Gewerbegebiet „Hinter den Höfen“ zu ermöglichen.

Eine Portion Skepsis begleitete die Diskussion über den geplanten Bebauungsplan Fritzemühle in Berndorf. Der in der Nachbarschaft lebende Landwirt Werner Freitag forderte in der Sitzung Bestandsschutz für seinen Betrieb.

 Kritisch sieht Ilka Deutschendorf (Bündnis 90/Die Grünen) die Bereitstellung von gerade sechs Bauplätzen in dem Gebiet. „Stehen die Kosten für die Erschließung in einem normalen Verhältnis zu dem Erlös aus dem Verkauf der Bauplätze?“

Sie sehe zwar die Notwendigkeit für die Erschließung weiteren Baulandes, doch „fehlt mir hier der große Wurf.“

 Bürgermeister Dittmann versicherte, die Verkaufspreise würden deutlich über den Erschließungskosten liegen . Das Gebiet sei schon durch einen Kanal erschlossen, Oberflächenwasser können in den Twistenbach eingeleitet werden. Die Gemeinde brauche aufgrund der großen Zahl an Zuzugswilligen dringend Bauland und könne hier in einem bereits von Wohngebieten umschlossenen Gelände Grundstücke erwerben. Große Baugebiete belasteten die Gemeinde, argumentierte der Rathauschef.

Schließlich wurde der Baufortschritt in der Strother Straße begutachtet und über die weiteren Pläne für Fußweg und Treppenanlage informiert. Der Spielplatz zwischen Schule und Halle soll im Rahmen des Stadtumbaus großzügig erneuert werden. Mehr dazu in der gedruckten Ausgabe der Waldeckischen Landeszeitung.

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