Förderkreis lädt bis September zu kulturellen Begegnungen zum Thema „Auschwitz“ ein – Beginn am Samstag

Auftakt zur Reihe in Vöhler Synagoge

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Das Vernichtungslager in Auschwitz: Am Samstag lädt das Team des Förderkreises „Synagoge Vöhl“ zum Auftakt einer Veranstaltungsreihe ein.

Mehr als 150 Juden aus Waldeck-Frankenberg wurden in Auschwitz ermordet. Zu ihrer Erinnerung lädt der Förderkreis der Vöhler Synagoge zu einer Veranstaltungsreihe ein. Der Auftakt findet am kommenden Samstag statt.

Kein Name soll ungenannt sein, kein Leben vergessen: Der Förderkreis der Vöhler Synagoge will an die Menschen aus Waldeck-Frankenberg erinnern, die von den Nazis im Vernichtungslager Auschwitz ermordet wurden. In Zusammenarbeit mit vielen Partnern haben sie die Veranstaltungsreihe „Auschwitz“ erarbeitet – mit Ausstellungen, Theater, Lesungen und Musik. Bis September finden in der Vöhler Synagoge zahlreiche Veranstaltungen statt.

Zum Auftakt wird am kommenden Samstag, 4. Juni, eingeladen. Um 16 Uhr liest Monika Held aus ihrem Roman „Der Schrecken verliert sich vor Ort“. Um 17.30 Uhr zeigt die Gruppe das selbst erarbeitete Stück „Aufruf zur Erinnerung“ nach einem Gebet von Primo Levi – einem italienischen Juden, Chemiker, Schriftsteller und Überlebenden des Holocaust. Um 18 Uhr wird die Fotoausstellung „Unsere Stärke ist die Brutalität“ von Dr. Wolfgang Werner eröffnet. (r)

Mehr dazu lesen Sie in der WLZ am 1. Juni.

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