Zweiter Grenzgang im Vorfeld der 1000-Jahrfeier der Orke-Dörfer gut besucht

Blaue Orker, grüne Grenzen

Die Orker bereiten ihr großes Jubiläum im nächsten Jahr vor. Am Wochenende machten sie Grenzerfahrungen.

Einen gelungenen Tag im Zeichen ihrer im nächsten Jahr 1000-jährigen Geschichte haben die Ober- und Niederorker am vergangenen Samstag gefeiert. Rund 120 Teilnehmer verlebten einen sonnig-herbstlichen Feiertag – viele davon waren bereits am Morgen mit aufgebrochen zur zweiten Etappe des Grenzgangs. Am Dreiländerstein Richtung Sachsenberg, wo sich die Grenzen von Waldeck, Hessen-Cassel (dazu zählte Oberorke) und Hessen-Darmstadt (Niederorke) kreuzten, startete die neun Kilometer lange Tour. Wissenswertes über die Historie hatte Friedrich Hoffmann vom Geschichtsverein Itter-Hessenstein parat. „Die ältesten Grenzsteine in dieser Region stammen von Ende des 16. Jahrhunderts“, sagte der Herzhäuser, der die Wanderer unter anderem zu einer mehr als 500 Jahre alten Eiche mit 1,32 Meter Stamm-Durchmesser führte; früher ein Grenzbaum. Ein Stück weiter genossen die Wanderer einen herrlichen Blick ins Orketal bis zur Edermündung bei Ederbringhausen. (schä)

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung von Donnerstag, 8. Oktober.

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