Laienspielgruppe des TSV Vöhl spielt am 26. Dezember eine Komödie

Erst Theater, dann Tanz in der Henkelhalle

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Theater im Gerichtssaal: Die Darsteller der Laienspielgruppe aus Vöhl laden am 26. Dezember in die Henkelhalle ein.

Vöhl. Wortwitz und Missverständnisse, Tanz und Musik: Wenn die Laienspielgruppe des TSV Vöhl am zweiten Weihnachtstag in die Henkelhalle einlädt, dann wünschen sich die Gastgeber einen geselligen Abend – auch für ihr Publikum.

Auf dem Spielplan steht das Stück „Raphael in den Zeugenstand“. Die Schauspieler nehmen ihre Zuschauer mit in den Gerichtssaal und erzählen die heitere Geschichte von Papagei Raphael und der schwerhörigen Witwe Nora Sturm. Die beiden müssen sich vor Richter Josef Grosch verantworten, dem noch die durchzechte Nacht mit seinen Kollegen in den Knochen steckt.

Viel Lokalkolorit verspricht das Stück, das in seiner ursprünglichen Fassung von Horst Helfrich stammt. „Zu viel wollen wir aber noch gar nicht verraten“, sagt Charlotte Regenbogen-Backhaus schmunzelnd. Auf der Bühne steht ein eingespieltes Team: Anja Stadtler ist ebensao dabei wie Birgit Bangert, Rolf Bangert, Frank Backhaus, Gerald Müller, Hartmut Bugdoll, Torben Müller und Charlotte Regenbogen-Backhaus. Weil sich Regisseur Heinz Schäfer eine Auszeit nimmt, hat Rolf Bangert die Regie-Aufgabe in diesem Jahr übernommen. Für die Maske sind Regina Fackiner und Julia Bangert verantwortlich, als Souffleuse engagiert sich Anke Müller.

Seit vier Monaten proben die Darsteller für ihren großen Auftritt – wegen Bauarbeiten in der Henkelhalle war in diesem Jahr Improvisation gefragt. Inzwischen steht das aufwendige Bühnenbild von Hartmut Bugdoll aber und die Gruppe ist bereit für die große Premiere.

Musikalische Unterstützung gibt es am 26. Dezember vom Posaunenchor Vöhl, die Bewirtung übernimmt der TSV. Die Aufführung beginnt um 19.30 Uhr in der Henkelhalle. Der Eintritt kostet sechs (drei) Euro. Die Gastgeber betonen: „Nach dem Stück darf getanzt werden.“ (resa)

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