Vertriebene aus dem Egerland blicken zurück auf sieben Jahrzehnte in ihrer neuen Vöhler Heimat

Aus Fremden werden Freunde

70 Jahre nach ihrer Ankunft in Herzhausen trafen sich Angehörige der Heimatvertriebenen zum Gottesdienst in Vöhl.  Foto: Armin Hennig

VöhL. Am 17. Mai 1946 „strandeten“ 510 Heimatvertriebene aus Mies im Egerland auf dem Bahnhof in Herzhausen. 70 Jahre danach trafen sich Angehörige der Ankunftsgeneration in der Vöhler Kirche zu einem Gedenkgottesdienst mit Pastor Norbert Rasim, dessen Familie aus dem Egerland auf einem Bauernhof bei Darmstadt unterkam.

„Ich habe euch eingeladen, nicht gefragt, wie viele ihr seid“, hatte der Bauer geantwortet, als die Mutter bei der Ankunft besorgt erklärte: „Wir sind aber fünf“.

„Die Tore der Waggons wurden geöffnet und wir standen als Fremde auf dem Bahnhof.“ Mit diesen Worten beschrieb Gerhard Stumpe seine Ankunft in Herzhausen.

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