Tourismusfrühstück: Bürgermeister und Edersee Touristik werben bei Vermietern für „Fahrtziel Natur“

Gastgeber diskutieren Bonuskarte

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Die Gastgeber in der Urlaubsregion Edersee wollen es ihren Besuchern so leicht wie möglich machen, Sehenswürdigkeiten zu erreichen. Beim Tourismusfrühstück rückte deswegen eine Gästekarte in den Fokus, die kostenloses Zug- und Bahnfahren umfasst.

Vöhl-Schmittlotheim. Es ging hoch her: Beim Tourismusfrühstück in Schmittlotheim ließen sich die Gastgeber der Ederseeregion erst die Brötchen munden und stiegen dann in die Diskussion ein.

Die zentrale Frage dabei: Wie sinnvoll ist für Ferienhaus- oder Zimmervermieter die Bonuskarte der Initiative „Grimmheimat Nordhessen“? Appell der Bürgermeister Gastgeberbetriebe können dem Programm beitreten, müssen dann für jeden Gast pro Nacht rund vier Euro an die Initiative zahlen und können dafür ihren Gästen die Bonuskarte aushändigen. Die berechtigt zur kostenlosen Nutzung des kompletten Öffentlichen Nahverkehrs in der Region – Bahn, Bus und AST. Verschiedene Ausflugsziele in Nordhessen können kostenfrei besucht werden. „Wir appellieren an Sie, sich diesem Programm anzuschließen“, erklärte Vöhls Bürgermeister Matthias Stappert während des Treffens auch im Namen seiner Amtskollegen aus Frankenau und Lichtenfels. „Wir sollten aus unserem ländlichen Raum etwas Besonderes machen.“ Dieser Appell hängt auch mit der Bewerbung um das Zertifikat „Fahrtziel Natur“ zusammen. Weil die Bonuskarte die Frage nach der Mobilität vor Ort klärt, gilt sie als Voraussetzung für die Zertifizierung. Der Kasus Knaxus: „Wir müssten dann den Mietpreis erhöhen“, erklärten einzelne Gastgeber, „und dann könnten Stammgäste abspringen.“ Also wäre doch ein Modell wünschenswert, bei dem der Kunde selbst entscheiden kann, ob er die Bonuskarte will oder nicht. (resa)

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung am Freitag, 12. Februar.

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