Viel Gelächter bei den beiden Aufführungen der Herzhäuser Theatergruppe am Wochenende

„Hirngespinste“ für den Edersee

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Vöhl-Herzhausen. Die touristische Zukunft des Ederseedorfes war Thema bei den beiden Theateraufführungen des Kultur- und Heimatvereins. Rund 250 Zuschauer lachten am Samstag und Sonntag fast ununterbrochen bei „Cola, Cash und Kaugummi“ mit elf Akteuren auf der Bühne im Bürgerhaus.

 Der Dreiakter spielte in der altmodischen Dorfkneipe „Zum alten Ederseewirt“, die Herzhäuser hatten das Stück von Bernd Gombold mit viel Lokalkolorit gespickt. Bekannte Orte und Persönlichkeiten fanden sich in den Dialogen wieder. Die Theaterleute sparten auch nicht mit Seitenhieben auf ihre Nachbardörfer Buchenberg und Kirchlotheim.

Im Mittelpunkt standen Pläne, die Kneipe auf Vordermann zu bringen – und dann mischen auch noch die Nachbarn mit. Von der „American Superworld“ über ein Seepanorama-Bistro bis zum Frauen-Begegnungszentrum reichten die „Hirngespinste“, mit denen sich Bürgermeister Anton Knackig – gespielt von Harald Henkler in der Hauptrolle – beschäftigten musste.

Nachdem ihre Pläne für eine Wasserskianlage, einen Sandstrand und eine Tauchschule als „amerikanischer Firlefanz“ verworfen worden waren, rächten sich die abgeblitzen „Investoren“ am Bürgermeister. In der Rolle eines reichen amerikanischen Filmproduzenten versprachen sie Herzhausen viel Geld und Ruhm und holten „leichte Mädchen“ an den See.

Doch die Filmdiva reiste wieder ab, der Bürgermeister war am Boden zerstört und willigte doch den anfänglichen Plänen ein, um nicht mit leeren Händen dazustehen.

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