Förderkreis der Synagoge lädt mit vielen Partnern zum „Projekt Auschwitz“ ein – Eröffnung am 4. Juni

Lebendige Erinnerung an Opfer

+
Gemeinsam mit vielen Partnern aus der Region lädt der Förderkreis der Vöhler Synagoge zum Projekt „Auschwitz“ ein: Günter und Dorothea Maier und Karl-Heinz Stadtler.

Vöhl. Es ist der Ort, an dem die meisten Vöhler Juden ermordet wurden. 150 deportierte jüdische Mitbürger aus der Region kehrten nicht aus Auschwitz zurück. „Deswegen widmen wir diesem Ort nun einen Themenschwerpunkt“, erklärt Karl-Heinz Stadtler vom Förderkreis der Vöhler Synagoge.

Vier Monate lang sollen unter dem Sternenhimmel der Vöhler Synagoge Menschen zu Wort kommen, die sich erinnern: an ihre Zeit in dem Vernichtungslager, an ihre Familien, ihre Eltern und Großeltern, an die Spuren, die die Nazis in ihrer Lebensgeschichte hinterließen. „Dr. Wolfgang Werner kam mit dem Wunsch auf uns zu, seine Fotografien aus Auschwitz in der Synagoge auszustellen“, erzählt Stadtler, „von diesem Punkt aus nahm das Projekt Gestalt an.“

Mehr lesen Sie in der gedruckten Ausgabe.

Kommentare