Vöhler stärken die Freien Wähler – Wahlbeteiligung liegt bei 60 Prozent

Linke zieht ins Vöhler Parlament ein

Vöhl. Die politischen Gewichte in der Vöhler Gemeindevertretung haben sich verschoben: Die Bürgerinitiative Grüne Liste und die SPD büßen Mandate ein. Gewinner sind die Freien Wähler und Die Linke.

FDP und CDU legen zu, spüren das aber nicht bei der Sitzverteilung. „Belohnt worden“ Anders als die Freien Wähler – mit zwei zusätzlichen Mandaten. Warum? „Wir werden jetzt für unsere gute Arbeit belohnt“, freute sich gestern FW-Spitzenkandidat Jochen Dohl. Vor fünf Jahren hätten die Freien Wähler unter dem Fukushima-Effekt und den guten Werten für die Grünen gelitten. „Das hat sich relativiert“, sagte Dohl. Außerdem habe sich der Wähler mit dem Kreuzchen gegen Parteipolitik entschieden. „Wir stehen für Sachentscheidungen“, erklärte Dohl. Zufrieden war gestern Abend auch CDU-Spitzenkandidat Heinrich Klein mit dem Ergebnis: „Entgegen dem hessenweiten Trend konnten wir zwei Prozentpunkte zulegen“, erklärte er, „ich gehe davon aus, dass die Wähler mit unserer Arbeit ganz zufrieden waren.“ Auch für die Liberalen bleibt es bei zwei Sitzen in der Gemeindevertretung: „Für den dritten hat dieses Mal aber nicht viel gefehlt“, befand Heinrich Heidel, „wir haben über 100 Stimmen hinzu gewonnen.“ Deutlich mehr Stimmen hat auch Die Linke gesammelt – drei Mal so viel wie vor fünf Jahren. „Ein schönes Ergebnis“, befand gestern Ingo Hoppmann. Und Parteikollege Karlheinz Kapteina ergänzte: „Dahinter steckt jetzt auch eine große Verantwortung. Wir dürfen es uns nicht leicht machen.“ (resa)

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung am Dienstag, 8. März.

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