Vöhler SPD regt Gründung eines Senioren- und Behindertenbeirats an

Senioren und Menschen mit Behinderung sollen mitentscheiden

+
„Eine kleine Rampe am Nebengebäude des Rathauses würde schon helfen“: Da sind sich Christine Scheffer, Marita Göbel, Dr. Sven Bökenschmidt, Karsten Kalhöfer, Karl-Heinz Stadtler und Völker König von der Vöhler SPD sicher.

Vöhl. Ein Behinderten- und Seniorenbeirat soll künftig Vöhls Politiker unterstützen. Einen entsprechenden Antrag stellt die SPD am 18. Juli in der Sitzung der Gemeindevertretung.

Wer in Vöhl ins Rathaus oder in die Apotheke will, der sollte gut zufuß sein. „Denn für Rollstuhlfahrer oder ältere Bewohner mit Rollator ist bei den Treppenstufen Schluss“, sagt Volker König von der Vöhler SPD. Sowohl die Apotheker als auch der Bürgerservice haben sich mit einer Klingel zwar etwas einfallen lassen. „Aber dann müssen Geschäfte auf der Straße abgeschlossen oder Daten auf dem Bürgersteig übergeben werden“, sagt Marita Göbel, ebenfalls von der SPD, „und das ist diskriminierend.“ 

 Wer genauer hinsehe, würde in der Großgemeinde viele Hürden für Menschen im höheren Alter oder mit Behinderung sehen. Damit wollen die Vöhler nun aufräumen und entscheiden deswegen in der Sitzung am 18. Juli über einen Antrag der SPD: Die bringt die Gründung eines Behinderten- und Seniorenbeirats aufs Tapet. Der Beirat soll künftig etwa bei Bauvorhaben auf die Interessen von behinderten und alten Menschen hinweisen. „Das kann eine farbliche Abgrenzung von Steckdosen sein“, sagt Marita Göbel, „oder eine Rampe.“ Nicht teuer und aufwändig seien diese Maßnahmen, aber wirkungsvoll und hilfreich. (resa)


Mehr dazu lesen Sie in der WLZ am 7. Juli 2016.

Kommentare