Neu gegründeter Verein trat Heiligabend und Silvester in Aktion – Mitglieder absolvieren Lehrgang

In Thalitter wird wieder geböllert

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Die Mitglieder der neu gegründeten Böllergruppe Ittertal: (v.l.) Stefan Fister, Tobias Koch, Jan Stracke, Yvonne Schönfeld, Sarah Günther, Madleine Schwäbe, Karl-Otto Schwäbe, Dirk Schönfeld und Carsten Günther, davor knieend Marion Schwäbe und Carola Nebel-Geitz.

Vöhl-Thalitter. Ein neuer Verein für einen alten Brauch: Die Böllergruppe Ittertal pflegt einen Brauch zu Heiligabend und Silvester

Zur Pflege von Traditionen und Kultur gründeten im Sommer vergangenen Jahres bodenständige Freunde des Brauchtums einen neuen Verein. „Der Heimat, die Liebe, die Treue dem Brauch – so dachten die Väter, so denken wir auch“ (Verfasser unbekannt), unter diesem Leitvers wurde die „Böllergruppe Ittertal“ in Thalitter neu gegründet. „Wenn der alte Brauch und die Liebe zur Heimat vergessen wird, geht die Heimat verloren“, so der stellvertretende Vorsitzende Karl-Otto Schwäbe.

„Es hat viel Schweiß und Mühe gekostet, einen neuen Verein zur Brauchtumspflege zu gründen, mit Gemeinnützigkeit, um das Böllern zu ermöglichen“, berichtet Vorsitzender Carsten Günther. 

In Hessen ist die Böllergruppe Ittertal einer von sehr wenigen Vereinen, dem dieses so möglich ist, ohne einem Schützenverein oder Schießsportverein anzugehören.

Was es mit dem Brauch des Böllerns auf sich hat und welche Hürden der Verein überwinden musste, lesen Sie in der Dienstagsausgabe der WLZ.

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