Feuerwehr-Einsätze in Hillershausen und Vöhl

Unbekannte stecken Osterfeuer in Vöhl an

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Unbekannte steckten in Vöhl das Osterfeuer bereits in der Nacht auf Samstag an.

Vöhl/Hillershausen. Unbekannte steckten in der Nacht auf Samstag das Osterfeuer in Vöhl an. Drei Stunden zuvor waren Wehren in Hillershausen im Einsatz.

Der Alarm kam gegen 2 Uhr am frühen Samstagmorgen: Das Osterfeuer in Vöhl stand bereits in Flammen. "Unbekannte haben es wohl angezündet", erklärte Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk gegenüber der WLZ. Sowohl eine Zündquelle als auch Brandbeschleuniger hätten die Feuerwehrleute entdeckt.

50 Einsatzkräfte rückten aus - die Feuerwehren aus Vöhl, Asel, Basdorf, Marienhagen und Herzhausen waren im Einsatz. Rund 2500 Liter Wasser aus den Fahrzeugen brachten die Feuerwehrleute zum Einsatz. "Aber die Vöhler hatten ein sehr stabiles und hohes Holzgerüst gebaut", befand Schenk, "dem konnten wir nicht Herr werden, es war schon komplett betroffen. Also beschlossen wir, es abbrennen zu lassen."

Der Vöhler Feuerwehrverein gab sich nach dem nächtlichen Angriff auf sein Osterfeuer nicht geschlagen. "Die Veranstaltung findet am Samstagabend wie geplant statt", erklärte Schenk. Bereits um 7 Uhr am Samstagmorgen seien die Kameraden wieder zusammen gekommen und hätten ein neues Feuer aufgebaut. Der Fackelzug in Vöhl beginnt also wie geplant um 19 Uhr.

Alarmierung in Hillershausen: Lagerfeuerschein irritiert Autofahrerin

Zwei Stunden zuvor hatte die Leistelle bereits die Feuerwehren aus Hillershausen, Medebach, Goldhausen und Eppe alarmiert - wegen starker Rauchentwicklung. 40 Einsatzkräfte rückten gegen Mitternacht aus. "Eine Frau, die aus Medebach kam, hatte Feuerschein und Rauch entdeckt", erklärte Hillershausens Wehrführer Wilhelm Schlichtherle gegenüber der WLZ. Der dramatische Feuerschein allerdings entpuppte sich als das Licht eines Lagerfeuers. "Die Jugendlichen hatten am Osterfeuer Wache gehalten", erklärte der Wehrführer. Licht und Rauch des Lagerfeuers hatte die Frau für einen Brand gehalten. Die Feuerwehren und der automatische alarmiere Rettungsdienst kamen zum Einsatzort und konnten die schnell Heimreise antreten. (resa)

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