CDU und FW in Vöhl drängen auf Einsparungen und stellen große Posten im Haushalt zur Diskussion

Vöhler Haushalt wartet auf Genehmigung

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Vor allem vier Posten sind ins Visier der Vöhler Gemeindevertreter geraten: Die Ausgaben für das Anrufsammeltaxi, für die Post in Vöhl, für die Beteiligung an der Edersee-Touristik und für das Henkel-Erlebnis-Bad.

Vöhl. Über Einsparungsmöglichkeiten diskutierten am Montagabend die Gemeindevertreter aus Vöhl. Währenddessen wartet ihr Haushalt noch auf die Genehmigung der Kommunalaufsicht.

Der Vöhler Haushalt liegt noch bei der Kommunalaufsicht des Landkreises und wartet auf seine Genehmigung. Und das bedeutet: Für jede Ausgaben muss die Gemeinde Vöhl die Erlaubnis der Kontrolleure einholen. „Wir gehen davon aus, dass sich diese Situation auch bis zum Ende des Sommers nicht ändern wird“, sagt Bürgermeister Matthias Stappert. Denn zur Genehmigung fehlen noch drei Jahresabschlüsse und so genannte „Abbaupfade“, die aufzeigen, wie sich die Gemeinde bis 2019 entschulden will. „Die Finanzeabteilung arbeitet auf Hochtouren“, sagt Stappert. Diskussionen in Ausschüssen Unterdessen regen sich bei der CDU Zweifel, ob der Haushaltsentwurf mit einem Defizit von rund 800 000 Euro überhaupt genehmigungsfähig ist – und drängt deswegen entschieden zum Sparen. „Wir müssen aufhören zu reden, sondern handeln“, betonte Gertmann Sude während der Gemeindevertretersitzung. Und bekommt dabei grundsätzlich Unterstützung aller Fraktionen. Konkrete Anträge stellten Freie Wähler und CDU. (resa)

Mehr dazu lesen Sie in der WLZ am Mittwoch, 22. Juni.

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