Gemeinde öffnet unter neuen Bedingungen den Schredderplatz am Ortsrand

Vöhler schreddern wieder

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Der Schredderplatz in Vöhl hat wieder geöffnet. Allerdings gelten neue Bedingungen, darauf weisen Heinz Bock und Bürgermeister Matthias Stappert hin.

Ein halbes Jahr nach der Schließung nimmt die Gemeinde Vöhl ihren Schredderplatz wieder in Betrieb - unter neuen Bedingungen.

Vöhl. Wohin mit dem Astwerk? Seit Anfang des Jahres findet sich in Vöhl auf diese Frage keine nahe liegende Antwort. Damals musste die Gemeinde den Schredderplatz am Ortsrand schließen. Ein halbes Jahr später ist die Anlage nun wieder in Betrieb. „Damals ging die Aufsicht auf das Regierungspräsidium über“, erklärt Bürgermeister Matthias Stappert. Deren Mitarbeiter überprüften dann, ob die Kommunen die Regelungen auch einhalten. In Vöhl stellten sie fest: Die geltende Baugenehmigung deckt die Schreddermenge und -art nicht ab. Statt erlaubten zehn Tonnen am Tag wurden bis zu 100 Tonnen geschreddert. „Um eine entsprechende Genehmigung zu bekommen, hätten wir richtig investieren müssen“, sagt Matthias Stappert. Eine Versiegelung des Bodens wäre nötig geworden und ein Entwässerungssystem hätte geschaffen werden müssen. In Zweiten leerer Kassen eine schwierige Entscheidung.

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung am Samstag, 17. Oktober.

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