80 Quadratmeter Laub und Gestrüpp abgebrannt - Gras- und Mossschnitt als Brandquelle

Waldbrand zwischen Obernburg und Hof Lauterbach

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Nachlöscharbeiten am versengten Waldrand: Nachdem die Flammen gelöscht sind, wirbeln die Feuerwehrleute Glutnester im Boden auf.

Vöhl-Obernburg. Bei einem Waldbrand nahe Obernburg standen Dienstagmittag 80 Quadratmeter Waldboden in Flammen.

Die Feuerwehr wurde um 13.08 Uhr alarmiert: Der Brand war am Südrand eines Waldstückes ausgebrochen, das südlich der Straße zwischen Obernburg und Hof Lauterbach liegt. "Der Besitzer hat uns berichtet, dass dort jemand häufig Gras- und Moosschnitt ablädt", sagte Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk. Ob das Material sich selbst entzündet habe oder jemand es angesteckt hat, wisse er nicht.

Der aus dem Tal zwischen Hof Lauterbach und Vöhl hinaufwehende Wind fachte das Feuer an und ließ eine Rauchsäule zum Himmel steigen. So sei der Brand aus einiger Distanz erkennbar gewesen, berichtet Schenk, in unmittelbarer Nähe sei aber "Fahren auf Sicht" nötig gewesen.

Die 22 angerückten Feuerwehrleute aus Obernburg, Dorfitter, Marienhagen und Thalitter bekamen das Feuer aber in wenigen Minuten unter Kontrolle: Es drang nicht weiter vor, 80 Quadratmeter Laub und Gestrüpp am Waldrand waren aber verbrannt. Ihre ebenfalls alarmierten Korbacher Kollegen bestellten die Vöhler wieder ab.

Wasser beförderten die Feuerwehrleute mithilfe der Löschtanks in den Fahrzeugen zum Wald. Das erforderte Pendelverkehr mit mehreren Wagen: Insgesamt seien knapp 3500 Liter Wasser nötig gewesen, um den Brand zu löschen, erklärt Bernd Schenk. Dazu gehörte auch, mit einem C-Strahlrohr etwaige Glutnester im Waldboden aufzuwirbeln und Bäume und Boden neben dem geschwärzten Fleck zu befeuchten. (wf)

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