Weiße Schäferhunde und ihre Halter aus ganz Deutschland treffen sich in Asel-Süd

Weiß, familienfreundlich, vielseitig

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Fast 50 weiße Schäferhunde aus ganz Deutschland und ihre Halter trafen sich in Asel-Süd. Nach einem gemeinsamen Spaziergang im Nationalpark pflegten die Hundefreunde die Geselligkeit.Foto: Hennig

Vöhl-Asel Süd - Zum sonnigen Idyll am Edersee trafen sich die Freunde der weißen Schäferhunde am Albert-Schweitzer-Lager. Die Mitglieder der seit drei Jahren bestehenden geschlossenen Facebookgruppe treffen sich alle fünf bis sechs Wochen an einem anderen Ort.

Zur Premiere am Edersee fanden 50 weiße Schäferhunde ihren Weg nach Asel-Süd. Auf dem Gelände herrschte ein reges Treiben und viel freundschaftliches Miteinander zwischen den ebenso intelligenten wie geselligen Tieren und ihren Frauchen und Herrchen.

„Im Verlauf der vergangenen drei Jahre sind zahlreiche echte Freundschaften entstanden, nicht nur bei den Haltern, sondern auch zwischen den Hunden. Die Teilnehmer kommen aus dem gesamten Bundesgebiet“, erklärte Silke Reineke aus Harbshausen, die das Zusammentreffen an den Edersee geholt hatte. Hauptattraktion war die große Wanderung von Harbshausen bis zur Himmelsbreite.

In den vergangenen Jahren ist der in Deutschland früher gern als „Fehlfarbe“ abqualifizierte weiße Schäferhund wegen seiner Eignung als Familienhund und seiner Vielseitigkeit sehr beliebt geworden. Die als „Schweizer weißer Schäferhund“ gekennzeichnete Rasse eignet sich gleichermaßen als Familien-, Begleit- und Gebrauchshund. „Im Gegensatz zum Deutschen Schäferhund wird er auch nicht im Zwinger gehalten, sondern ist überall im Alltag präsent. „Außer im Bett, da hat meine Cleo nichts verloren, das weiß sie auch“, erklärte die Harbshäuserin.

Je nach Ambitionen des Hundeführers und Veranlagung des Hundes kann die Ausbildung beispielsweise in Obedience, Fährtenarbeit, Schutz oder Agility erfolgen. In Österreich gibt es auch weiße Schäferhunde, die sich als Lawinenhunde bewährt haben. (ahi)

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