Holocaust-Überlebende Dagmar Lieblová berichtet bei Auschwitz-Veranstaltungsreihe in der Synagoge

„Wissen Sie, ich bin Optimistin“

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Abgründe erlebt: Doch es gibt auch Momente, an die sich Dagmar Lieblová gerne erinnert, so etwa an die mit ihrer Freundin Dascha, mit der sie ein Leben lang befreundet war.

Vöhl. Die Holocaust-Überlebende Dagmar Lieblová berichtete am Sonntagmorgen in der Vöhler Synagoge aus ihrem Leben. Zwei Stunden trug sie Passagen aus ihrer in Buchform erschienenen Biografie vor und beantwortete die Fragen der zahlreichen Besucher. 

Eine kleine rüstige Dame betritt die Bühne der Vöhler Synagoge. Sie wirkt älter, aber sicherlich nicht, als sei sie 87 Jahre alt. Sicherlich nicht, als sei sie durch einen der schlimmsten menschlichen Abgründe gegangen. Dagmar Lieblová, promovierte Germanistin aus Prag, begrüßt die anwesenden Besucher in fließendem Deutsch, nachdem sie zuvor in einem zwölfminütigen Film Einblicke in ihre Lebensgeschichte gegeben hat.

Mehr lesen Sie in der Gedruckten Ausgabe.

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