Ehrenamtliche betreuen 130 Flüchtlinge in Volkmarsen

Die Arbeit ist noch nicht beendet

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Teil der ehrenamtliche Hilfe für Flüchtlinge in Volkmarsen ist der Kleiderladen. Unser Bild zeigt mit einer Flüchtlingsfamilie Bürgermeister i.R. Manfred Flore sowie (v.l.): Margret Schmidt, die städtische Koordinatorin Sandra Schnare, Bürgermeister Hartmut Linnekugel und Rosemarie Bielefeld.

"Unsere Arbeit ist noch nicht zu Ende", sagt der Volkmarser  Manfred Flore über die ehrenamtliche Tätigkeit der rund 60 Betreuer von Flüchtlingen im Stadtgebiet. 130 leben derzeit in der Kernstadt und in Ortsteilen.

 Bis auf die rund zehn Asylsuchenden aus dem Bathildisheim in Neu-Berich verzeichnet Bürgermeister Hartmut Linnekugel keine Neuzugänge mehr. Aufgrund der Schließung der Balkanroute kommen derzeit im Landkreis Waldeck-Frankenberg keine weiteren Flüchtlinge an.

 Die ehrenamtlichen Betreuer begleiten nun auf vielfältige Weise den Prozess der Integration, auch wenn nicht für alle Asylanten klar ist, ob sie in der Großgemeinde bleiben oder gar aus Deutschland abgeschoben werden.

Margret Schmidt und Rosemarie Bielefeld sind in der Kleiderkammer im ehemaligen Lebensmittelgeschäft Küthe, nur ein paar Steinwurf von der katholischen Kirche entfernt, zu einem Anlaufpunkt für Flüchtlinge aus der Großgemeinde geworden. In dem von den Eigentümern freundlicherweise überlassenen Tante Emma-Laden bekommen die Frauen und Männer aus Syrien oder Afghanisatn nicht nur eine Erstausstattung für ein Baby, ein paar Schuhe oder die passende Jacke für den Sommer, hier können sie sich untereinander austauschen oder den beiden Damen ihr Herz ausschütten.

Seit einem Jahr werden dort ausrangierte, aber noch tragbare und nicht wirklich aus der Mode gekommene Hemden, Blusen und Hosen oder Schulranzen, Haushaltsutensilien und Sportschuhe ausgegeben. Mehr dazu in der gedruckten Ausgabe der WLZ.

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