32 Bauplätze werden auf dem Scheidköppel Volkmarsen erschlossen

Baugebiet lockt neue Einwohner

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Bis zum Dezember soll der Ausbau des Baugebietes Scheidköppel abgeschlossen sein. Unser Bild zeigtv.l.: Stadtrat Peter Naumovic, Dipl.-Ing. Boris Perplies (Ingenieurbüro Gröticke und Partner), Stadtrat Ingbert Lauhof, Rouven Bracht (Firma Bracht), Bürgermeister Hartmut Linnekugel, Harald Brede (Firma Bracht), Ausschussvorsitzende Ute Moldenhauer, Stadtverordneten Hans-Georg Schreiber und Carlos Vicente (Büro Gröticke und Partner) .

Die Baupolitik in Volkmarsen sorgt für Bevölkerungszuwachs in der Großgemeinde Volkmarsen.

Mit der Erschließung des nächsten Baugebietes Scheidköppel in Volkmarsen werden weitere 32 Bauplätze geschaffen. Im Dezember sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Die Stadtverordnetenversammlung hatte mit einem Doppelbeschluss 2007 für die Baugebiete Hummelwiese und Scheidköppel votiert.

Auf der Hummelwiese wurden bereits zwischen 2009 und 2014 insgesamt 20 Grundstücke veräußert. 2013 war mit der Ausweisung des Scheidköppels als Neubaugebiet begonnen worden, doch hatte sich die Dorfentwicklungsbehörde kritisch dazu geäußert und der Entwicklung im Ortskern den Vorrang geben wollen. 

 Im Januar 2016 wurde jedoch der geänderte Bebauungsplan genehmigt: „Für eine Stadt mit 4500 Einwohnern wird auch ein Neubaugebiet benötigt“, stellte Bürgermeister Hartmut Linnekugel bei einer Besichtigung der Baustelle fest.

 Allein durch die Baugebiete Scheid 7 und 9 und Hummelwiese seien 25 Familien nach Volkmarsen gekommen. Eine Million Euro sind im Haushaltsplan für die Erschließung vorgesehen. Grundstücke gefragt 800 000 Euro fallen in den Bereich der für Kanal- und Wasserleitungen zuständigen Kommunalbetriebe Nordwaldeck.

230 000 Euro hat die Stadt für den Bau der 500 Meter Straßen und von Gehwegen eingeplant. Die Bauplätze mit einer Größe von 750 bis 800 Quadratmetern werden für 67,50 Euro je Quadratmeter angeboten und sind sehr gefragt, wie der Rathauschef berichtet.

Von den 15 ersten reservierten Flächen sind zehn verkauft, auf zwei Grundstücken wird mit dem Bau begonnen. Für die Entwässerung des künftigen Wohngebietes müssen bestehende Kanäle im Trenn- und im Mischsystem miteinander verknüpft werden.

Die Regenwasserrückhaltung erfolgt unter der Straße durch spezielle Kunststoffmodule.  Das ist zwar nach den Worten von Dipl.-Ing. Boris Perplies, Geschäftsführer des Planungsbüros Gröticke und Partner in Berndorf, teurer als ein so genanntes Erdbecken, dafür kömnnen aber zwei Bauplätze mehr angeboten werden.

Über entsprechende Schächte kann das Rückstausystem kontrolliert und gegebenenfalls gesäubert werden.

In dem 2,8 Hektar großen Baugebiet sind 500 Meter Wasserleitungen bereits mit Hausanschlüssen verlegt worden. Eine Fallleitung vom Hochbehälter musste verlegt werden. Von den 7,50 Metern Straßenraum sind 2,50 Meter für Gehwege und die Tiefborde vorgesehen.

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