Diskussion um Jugendzentrum eröffnet neue Perspektiven

AfD empfiehlt Aufstockung des Personals, wenn es Zuschüsse gibt

+
 Am Wetterweg in Volkmarsen ist ein Wohnhaus als neuer Standort für das Jugendzentrum Count Down ausgewählt worden. Bürgermeister Hartmut Linnekugel (r.) teilte Kommunalpolitikern, Jugendpfleger Marcos Koutelas, Fördervereinsmitgliedern und Jugendlichen den 1. September  als Einzugsdatum mit. 

Volkmarsen. Lange Diskussionen in den städtischen Gremien und bürgerschaftliches Engagement haben es möglich gemacht: Die Stadt Volkmarsen wird auch künftig eine halbe Stelle für einen Jugendpfleger finanzieren. Eine neue Unterkunft am Wetterweg ist bekanntlich gefunden. Die WLZ berichtete darüber.

 In der neuen Sitzungsrunde des Stadtparlamentes und seiner Ausschüsse wird derzeit ein neuen Konzept für die Jugendarbeit diskutiert. Das Papier ist mit dem Jugendpfleger und dem Förderverein abgestimmt. So gaben auch die Mitglieder im Ausschuss für Soziales, Integration und Bauen am Mittwoch ihren Segen dazu.

Die AfD-Fraktion regte jedoch zusätzlich an, über eine Aufstockung der Personalausstattung um eine weitere halbe stelle nachzudenken. Die Finanzierung ließe sich vielleicht unter Ausnutzung aller Fördermöglichkeiten vom Land oder über Stellen für Absolventen eines freiwilligen sozialen Jahres darstellen. Der Bedarf sei bestimmt vorhanden, argumentierte die AfD.

Das Sommerfest des Fördervereins für das Jugendzentrum habe gezeigt, dass es eine hohe Zahl an jugendlichen Asylbewerbern in der Stadt gebe. Denen können bei entsprechender personeller Ausstattung auch im Jugendzentrum ein Angebot zur Integration unterbreitet werden. Der Vorschlag fand auch bei den anderen Ausschussmitgliedern große Zustimmung. Diskutiert wurde lediglich darüber, ob die Integrationsaufgabe für Absolventen eines freiwilligen sozialen Jahres nicht zu groß sei. Deshalb wurde schließlich der Magistrat beauftragt, nach Fördermöglichkeiten zu suchen, die eine personelle Aufstockung des Jugendzentrums unter Schonung der städtischen Mittel ermöglichen. (es)

Kommentare