Ersatz für die vom Sturm gefällte  Linde

Ehringer Kinder pflanzen Eiche vor der Kirche

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 Viele Kinder waren bei der Pflanzaktion der Eiche vor der Ehringer Kirche  anwesend. Nicht nur für die dreizehn Kinder, die Tauferinnerung feierten,  bedeutet der Baum vermutlich ein lebenslanges Symbol dafür, dass das Leben durch Sonne, Regen, Frost und Sturm hindurch weitergeht.

VOLKMARSEN-EHRINGEN. Vor der Ehringer Kirche steht seit Sonntag eine junge Eiche. Sie ersetzt die mächtige Linde, die bei dem verheerenden Sturm am 5. Juli im vergangenen Jahr umgestürzt war.

 Erntedank, Tauferinnerung und die Baumpflanzung der gespendeten Eiche waren die Anlässe, die den Gottesdienst zu einem besonderen Ereignis machten. Besonders war die Atmosphäre in der Kirche auch, weil so viele Babys und Kleinkinder im Raum waren.

Mit ihrer Unbeschwertheit lockerten sie den Gottesdienst auf, weil sie während dem andächtigen Gebet Fragen stellten oder herum wuselten. Dreizehn Kinder feierten ihre Tauferinnerung. Sie wurden einzeln aufgerufen, Pfarrer Scheiding entzündete die Taufkerze und sagte nochmal ihren Taufspruch auf.

Für jedes Kind wurde ein Fisch in den jungen Containerbaum gehängt, der im geschmückten Altarraum stand. Zur musikalischen Begleitung durch die jungen Leute von Ten Sing wurde der Baum nach dem Gottesdienst vor der Kirche gepflanzt.

Für Pfarrer Scheiding liegen Erntedank-Gottesdienst und Tauferinnerung thematisch nah beieinander. Beides bedeute Bilanz und Rückschau. Und die Baumpflanzung sei ein Zeichen, dass das Leben weitergeht, durch alle Stürme hindurch.

(Von Ute Germann-Gysen)

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