Baugebiet Ehringen vor Abschluss

Einwohnerzahl in Erpedorf steigt an

+
Der Endausbau im Ehringer Baugebiet Auf dem Randbsreiter Wege steht nach 14 Jahren an. Unser Bild zeigt Berndorf Pfeiffer (Bauamt), Bürgermeister Hartmut linnekugel, Polier Frank Sendezig, Carlos Vicente (Büro Gröticke), Wolfgang Funke (Bauamt) und Orstvorsteher Gottfried Henkelmann.

Endspurt beim Ausbau des Wohngebietes „Auf dem Randsbreiter Wege“ in Ehringen. Das Dorf verzeichnet mit seinen rund 800 Einwohnern derzeit einen Zuwachs.

  „Wir haben lange um Bauplätze am Ortsrand gekämpft, denn im inneren Bereich waren keine Grundstücke verfügt“, blickt Ortsvorsteher Gottfried Henkelmann zurück. Vor vier Jahrzehnten unternahmen die Ehringer die ersten Klimmzüge, wie Bürgermeister Hartmut Linnekugel bei einem Ortstermin am Mittwoch ergänzte.

Zu Beginn des Jahrtausends sind dann endlich konkrete planungsrechtliche Schritte unternommen worden. Nun stehen von insgesamt 19 Grundstücken in dem Baugebiet an der Bahnlinie sechs noch zum Verkauf breit. 

 Die Stadt musste zur Sicherung des Bahnübergangs in unmittelbarer Nähe des Bahnhofes das obligatorische Drittel beitragen. Über 300 000 Euro hat die Anlage insgesamt gekostet.

In bester Südhanglage sind seit 2002 Wohnhäuser entstanden. Während die gepflasterten, nur an einer Seite angelegten Gehwege fertig sind, wird in Kürze noch die letzte bituminöse Schicht mithilfe eines Asphaltfertigers auf die Fahrbahn gebracht.

Auch die unbebauten Grundstücke sind mit Wasserleitungen und Hausanschlüssen hergerichtet worden, so dass keine Aufbrüche auf den neuen, 5,50 Meter breiten Anliegerstraßen erforderlich sein dürften. Die Möglichkeit einer Erweiterung besteht nach Auskunft von Bürgermeister  Linnekugel.

Doch nicht nur das neue Baugebiet ist gut angenommen worden. Auch im Dorf selbst hat es 18 Eigentümerwechsel gegeben, so dass kaum Leerstände verzeichnet werden.

 Vor kurzem hat sich ein Interessent für den seit sieben Jahren leer stehenden Bahnhof gefunden, wie Jochen Siebert (UVL) in der Ausschusssitzung am Mittwoch berichtete. Die Frage der Eigentumsverhältnisse der teils städtischen, teils bahneigenen Flächen werde geklärt, sagte der Rathauschef auf Anfrage.

Kommentare