175 Jahre evangelische Gemeinde Volkmarsen

Mit Mut und Gottvertrauen

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Die evangelische Kirchengemeinde Volkmarsen feierte am Pfingstsonntag die Wiedergründung vor 175 Jahren. Unser Bild zeigt den Kirchenvorstand mit Bischof Prof. Dr. Martin Hein (Mitte) und Pfarrerin Britta Holk-Gerstung (4.v.r.).

Die Gründer der evangelischen Kirchengemeinde in der Diaspora zu Volkmarsen hätten vor 175 Jahren kaum geglaubt, so Bischof Prof. Dr. Martin Hein, dass sich daraus eine richtig lebendige Gemeinde entwickeln würde.

Pfingsten, der Geburtstag der christlichen Kirche, bot Anlass, die Neugründung der evangelischen Kirchengemeinde Volkmarsen am 20. Juni 1841 in einem durchweg katholischen Umfeld zu feiern.

Das Mitte des 19. Jahrhunderts erbaute Gotteshaus an der Kasseler Straße war am Pfingstsonntag voll besetzt, und der Geist der Ökumene wehte durch die neoromanische Kirche. 

 Bischof Hein erinnerte jedoch zunächst an die Widrigkeiten, unter denen sich die kleine evangelische Gemeinde entwickelte. Nach einer Unterbrechung von 250 Jahren hatte sich wieder eine kleine protestantische Gemeinde mit einem eigenen Pfarrer konstituiert.

„Umso dankbarer müssen wir für das ökumenische Miteinander sein, das sich hier in den 50 Jahren seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil entwickelt hat“, sagte Bischof Hein. So war es selbstverständlich, dass der ökumenische Kirchenchor den Festgottesdienst mitgest3altete und das Abendmahl in Anlehnung an das Prozedere in der katholischen Nachbargemeinde mit der Umrundung des Altars gefeiert wurde.

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