Im Jugendzentrum „Count Down“ werden gebrauchte Fahrräder flottgemacht

Gebraucht, aber fahrtüchtig

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Fahrradreparatur im Jugendzentrum: v.r. Antony (12), Marlon (11) und Nick (10) demontieren Teile von einem ausrangierten Drahtesel, um ein anderes Rad wieder fahrtauglich zu machen. Jugendpfleger Marcos Koutelas (links) ist gelernter Maschinenschlosser und weiß, worauf es ankommt.

Volkmarsen. Die Jugendlichen des Jugendzentrum „Count Down“ möchten sich an der Hilfe für jugendliche Flüchtlinge, die in Volkmarsen ankommen, beteiligen. Stadtjugendpfleger Marcos Koutelas hatte die Bevölkerung deswegen um die Spende gebrauchter, reparaturbedürftiger Jugendräder gebeten.

Da passt es gut, dass das Gebäude in der Volkmarser Pfortenstraße über einen kleinen Werkraum mit einigen nützlichen Instrumenten verfügt. Verkehrssicherheit zählt Und als ehemaliger Maschinenschlosser hat der Jugendarbeiter die nötige Erfahrung im Umgang mit Feilen, Zangen und Schraubschlüsseln. Jetzt montieren die Kids, die regelmäßig das Jugendzentrum besuchen, nicht fahrtaugliche Gebrauchträder zu flotten, und vor allem verkehrstechnisch einwandfreien Jugendrädern um. Einige der zwanzig gespendeten Exemplare dienen dabei als „Schlachtopfer“ für andere Räder, die noch besser in Schuss sind.

Ist ein Rad fertig repariert, dürfen die jungen Rädermonteure es natürlich Probe fahren. Fallen dann weitere Funktionsmängel auf, können diese gleich behoben werden. Im kommenden Frühjahr, sobald eine Anzahl von Rädern bereit ist, werden die Zweiräder an junge Flüchtlinge übergeben, die sich sicher sehr freuen werden. Das Jugendzentrum nimmt gern weitere Fahrradspenden entgegen. Es soll eine Auswahl in verschiedenen Größen entstehen. Ebenso sind nützliche Einzelteile, wie Schläuche, gut erhaltene Sättel, Reifen-Reparatursets etc. willkommen. Vorher bitte Marcos Koutelas anrufen: 0177/7109045. (Von Ute Germann-Gysen)

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