Männer haben beim Karneval der Volkmarser Landfrauen  nur ausnahmsweise Zutritt

Landfrauen aus dem Häuschen

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Die Volkmarser Landfrauen feierten zünftig Karneval.

Volkmarsen. Mit Sketchen, lustigen Vorträgen, Musik und Tanz begeisterten die Volkmarser Landfrauen in der vollen Nordhessenhalle wieder ihr Publikum.

Bei den emsigen Landbienen ist es üblich, dass außer Prinz und Adjutant nur Damen eingeladen werden. Doch dieses Mal machten sie eine Ausnahme: Ex-Prinz Jürgen II war im vergangenen Jahr während der Veranstaltung erkrankt und wollte doch so gern auch einmal dabei sein. Darum erhielt er das einmalige Sonderrecht, sich als dicke Hummel unter das weibliche Publikum mischen.

 455 Jahre Lebenserfahrung brachten die sechs Frauen der Sing- und Spielgruppe „Spätlese“ um Ehrengard Berens auf die Bühne. „Vor 20 Jahren waren wir noch 20 Jahre jünger. Was waren wir doch für flotte Dinger,“ nahmen sie ihr Alter auf die Schippe.

Landfrauenkarneval in Volkmarsen

Aus einem dampfenden Suppentopf fischten sie lokale Themen und machten sich über Planungsfehler bei der Brücke am Kreisel, Statikprobleme bei Photovoltaikanlagen und einen angeblich geplanten Neubau der Kugelsburg lustig.

Angelika Teppe spielte die Mutter, die ihren 53-jährigen Sohn (Antje Leis) wie ein Kind umsorgt und die Frauen vom Landfrauenvorstand hatten die Lacher auf ihrer Seite, als sie ihre Traumberufe gestikulierend darstellten.

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