Formfehler: Abstimmung in Volkmarsen musste geheim sein

Magistratswahl muss wiederholt werden

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Amtseinführung des neuen Magistrates in Volkmarsen. V.l. Florian Bellin-Harder (ULV), Peter Naumovic (CDU), Thomas Bornscheuer (FWG), Harald Schacht (SPD), Ingbert Lauhof (CDU), Brigitte Schade-Kleist (SPD), Bürgermeister Hartmut Linnekugel, Heinrich von Germeten (FWG), Erster Stadtrat Thomas Viesehon (CDU), Stadtverordntenvorsteher Burkhard Scheele (CDU).

 Die Magistratswahl in Volkmarsen muss wiederholt werden. Die AfD hat Widerspruch eingelegt: Die Wahl hätte geheim sein müssen.

Alle waren sich in der konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung einig: Einstimmig votierten die Mandatsträger für eine offene Abstimmung, zur Debatte standen verschiedene Listen. Auch die AfD stimmte dafür.

Doch kurz vor Ablauf der Einspruchsfrist stellte AfD-Stadtverordneter  Thorsten Huntzinger fest, dass die Magistratswahl hätte geheim erfolgen müssen, und legte Widerspruch ein. Die Kommunalaufsicht des Landkreises wurde eingeschaltet.

Das Ergebnis: Die Wahl des Magistrates muss wiederholt werden. Im Ergebnis dürfte sich nichts ändern. Die AfD ging bei der ersten Wahl leer aus.

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