Schutzwesten sind Teil der Verkehrserziehung an der Grundschule

Neonfarben zur Sicherheit

Hans-Georg Schreiber vom MSC Volkmarsen (links) übergibt mit einem ADAC-Kollegen Schutzwesten an Erstklässler der Grundschule Villa R in Volkmarsen. Foto: pr

Volkmarsen - Mit neonfarbenen Schutzwesten des ADAC sind die i-Männchen der Grundschule Volkmarsen gut zu erkennen. Die Leuchtkleidung ist Teil eines Verkehrserziehungsprogramms.

Hans-Georg Schreiber vom MSC-Ortsclub im ADAC übergab mit einem Kollegen die Schutzwesten an die 56 Erstklässler für bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Gerade in der dunklen Jahreszeit bieten die Reflektorstreifen an den Westen zusätzlichen Schutz - allerdings wird das richtige, sichere Verhalten auf dem Weg zur Schule oder nach Hause trainiert.

Im ersten Schuljahr wird im Rahmen des Sachunterrichts auf die Gefahren des Schulwegs hingewiesen, wie stellvertretende Schulleiterin Saskia Kolb auf Anfrage der WLZ berichtet. Dabei werde besprochen, dass leuchtende, helle Farben besser zu sehen sind und wie wichtig eben gerade die gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr ist.

Regeln für das Überqueren von Straßen werden besprochen, und natürlich können die Schüler von ihren Erfahrungen berichten. Die Übergabe der Schutzwesten wurde daher in die Einheit zur Verkehrserziehung eingebettet, damit die Kinder den Sinn der Westen auch begreifen und gut vorbereitet waren. Zudem wurde ihnen eingeprägt, wie wichtig es ist, die Weste in der dunklen Jahreszeit auf dem Schulweg, aber auch beim Spielen auf der Straße oder beim Radfahren zu tragen.

Die Verkehrserziehung wird in jedem Schuljahr vertieft, bis dann schließlich im vierten Schuljahr die Radfahrausbildung mit der Jugendverkehrsschule ansteht. Im ersten Schuljahr unterrichten die jeweiligen Klassenlehrerinnen. (r/ah)

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