Flüchtlingskinder bei Schwimmkurs der DLRG in Volkmarsen

Sicherer mit dem Seepferdchen

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Einen Schwimmkurs absolvierten Kinder von Asylanten zusammen mit deutschen Kindern unter der Regie der DLRG Volkmarsen-Ehringen. Die ersten Seepferdchen konnte DLRG-Vorsitzender Klaus Kramer (in der Mitte mit rotem Hemd) übergeben, weitere werden in dieser Woche folgen. Unser Bild zeigt neben den Helfern der DLRG Bürgermeister Hartmut Linnekugel (M.), Stadtrat Ingbert Lauhof (links im Bild) und die Vorsitzende des Ausschuss für Soziales, Integration und Bauen, Ute Moldenhauer. Links Sandra Schnare, städtische Koordinatorin der Flüchtlingshilfe.

Flüchtlingskinder und Einheimische können sich nach einem Schwimmkurs bei der DLRG sicherer im Wasser bewegen.

 16 stolze Besitzer des Seepferdchen-Abzeichens werden es in dieser Woche sein, neun Kinder von Asylanten und Einheimischen haben bereits nach dem Schwimmunterricht der DLRG Volkmarsen-Ehringen die Urkunde nebst Symbol bekommen.

Was als Teil der Integrationsförderung zu verstehen ist, hat für die in den Volkmarser Bädern Aufsicht führende DLRG eine ganz praktische Bedeutung: „Wenn Flüchtlinge zu uns ins Burgschwimmbad nach Volkmarsen kommen, dann bedeutet das für uns Stress“, stellt Vorsitzender Klaus Kramer fest: Wer nicht schwimmen kann und sich trotzdem aufs Drei-Meter-Brett wagen und von dort springen will, muss erst einmal über die Risiken belehrt und darauf aufmerksam gemacht werden, dass das nur Schwimmer dürfen.

Von den 24 angemeldeten Kindern kamen letztlich 16 Jungen und Mädchen, denen allerdings der Schwimmkurs auch Spaß gemacht hat. Da die Freibadsaison viele kühle Regentage bescherte, wurden Teile des Kurses auch in der mit dem Burgschwimmbad kooperierenden Märchenlandtherme bei angenehmen Temperaturen absolviert.

Und was haben die Jüngsten gelernt? Sie mussten für das Abzeichen 25 Meter schwimmen und aus brusttiefem Wasser einen Gegenstand vom Boden holen. Neben den Eltern sind nun auch die DLRG-Helfer bei der Aufsicht etwas entspannter, wenn die Kinder ins Wasser gehen.

 Sportkreis, Grundschule und Stadt haben bei dem Lehrgang mitgezogen. Finanziert wurde der Kurs vom Kreis.

Bürgermeister Hartmut Linnekugel dankte zudem den Paten, die die Kinder der Ausländer chauffiert haben. Der Kurs sei „nur zur Nachahmung zu empfehlen“, erklärte der Rathauschef. Auch für das kommende Jahr sei ein Schwimmlehrgang geplant. 

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