Ehringer Feuerwehr richtete wieder ein Treckerturnier auf dem Sportplatz aus

Souverän auf dem Schlepper

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Wolfgang Vogel aus Nothfelden war Sieger in den vergangenen zwei Jahren mit seinem 1955-er Ferguson. In diesem Jahr patzte er einmal beim rückwärts Einparken.

VOLKMARSEN-EHRINGEN. Großes Stelldichein von Dieselrössern am Erntedank-Sonntag in Ehringen: Das Treckerturnier, dass die Feuerwehr auf dem Sportplatz zum dritten Mal veranstaltet hat, ist ein jährlich anwachsender Treffpunkt für Landwirte und Fans der Ackermaschinen.

Mehr als 80 Traktoren verschiedener Altersklassen, Hersteller und Größen waren zu bewundern. Die Schlepperfreunde Naumburg, der Breunaer Hanomag-Verein, Treckerfahrer aus Nothfelden, Wolfhagen, Niederelsungen, Viesebeck, Volkmarsen, Schmillinghausen und natürlich einheimische Fahrer stellten ihre Fahrzeuge in die Reihen.

Dort schwelgten alte Landwirte in nostalgischen Erinnerungen, Jungbauern fachsimpelten über moderne Entwicklungen und Kinder nahmen in den Führerhäusern Platz.

Gut 300 Besucher schauten beim Geschicklichkeitswettbewerb der Traktorfahrer zu, drückten ihrem Favoriten die Daumen und applaudierten den erfahrenen Lenkern. Enge Stellen und Slalomstrecken waren zu bewältigen. Königsdisziplin war das Rückwärts-Einparken eines zweiachsigen Hängers in eine schmale Bucht.

Am Wettbewerb nahmen 17 Fahrer teil. Die Bewertung war in drei unterschiedliche Klassen geteilt. In der Klasse bis 30 Pferdestärken hatte Richard Brüne am schnellsten alle Aufgaben bewältigt. Paul Draude gewann in der Klasse der einachsig angetriebenen Fahrzeuge und Gerhard Riecher siegte in der Gruppe der Allrad-Fahrzeuge.

Die Sieger freuten sich über einen Geldgewinn. Als faire Gastgeber nahmen die Ehringer selbst nicht teil, trugen aber mit einigen alten Schätzchen zur attraktiven Ausstellung der Oldtimer bei. (ugy)

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