Volkmarser Bürgermeister Hartmut Linnekugel

Bereit für vierte Amtszeit

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Renate und Hartmut Linnekugel heizen ihr Haus mit Holz, das er im Fürstlichen Wald kauft, aber selber zerlegt und lagert. Auf die Bedienung der Holzzentralheizung hat sich Renate Linnekugel spezialisiert. Im Jahr benötigt die Familie rund 25 Festmeter für wohlige Wärme.

Volkmarsen. Sitzungen im Rathaus, Besprechungen in Dorfgemeinschaftshäusern oder beim Regierungspräsidium sind die Pflicht. Ein launiges Grußwort beim Vereinsjubiläum ist die Kür. Ein Bürgermeister darf keine Stunden zählen.

 In 18 Jahren als Bürgermeister von Volkmarsen hat Hartmut Linnekugel so manchen langen Arbeitstag erlebt. Und Ehefrau Renate hat sich damit abgefunden: „Mein Mann ist halt ständig unterwegs.“ Als ärgerlich empfindet sie es nur, wenn er ausnahmsweise mal am Freitagabend keinen Termin hat, denn dann hat sie ihre Chorprobe beim gemischten Chor Hörle. – Schade, wenn dann wieder nichts aus einem gemütlichen Abend zu zweit wird.

 Die Bontkirchenerin und der Stormbrucher haben sich 1980 bei einem Diskoabend am Fährhaus an der Diemelsee-Staumauer kennengelernt und sind seit 1983 verheiratet. Als er dann vor 18 Jahren zum Bürgermeister der Kugelsburgstadt wurde, stand fest, dass die Familie nach Volkmarsen ziehen würde.

Hier hat Linnekugel eine Menge bewegt. Die Stadtsanierung, der Bau der innerstädtischen Umgehung, die Ansiedlung des Altenheims, die Sanierung des Bahnhofs, die Dorferneuerung in Lütersheim, Külte, Hörle, Herbsen und Ehringen haben die einstige Ackerbürgerstadt vorangebracht.

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