Volkmarser Familienunternehmen liefert vorgefertigte Bauteile für Baustellen bundesweit

Spezialitäten aus Stahl

+
Schwerlastkräne bestimmen das Firmengelände: Die vier Nordwaldecker Bürgermeister aus Twistetal, Volkmarsen, Bad Arolsen und Diemelstadt haben sich zusammen mit der Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungs-GmbH, Anna Blum, von Inhaber Peter Heidemann (l.) das Stahlbau-Unternehmen am Volkmarser Stadtbruch vorstellen lassen.

Volkmarsen. Im Waldecker Land fast unbekannt dreht das Stahlbauunternehmen Heidemann bundesweit ein ganz großes Rad in der Branche. Die vier Nordwaldecker Bürgermeister haben Geschäftsführer Peter Heidemann im Gewerbegebiet am Stadtbruch gestern einen Besuch abgestattet und sind dabei gewaltig ins Staunen geraten.

Die Firma Heidemann versteht sich als Dienstleister für die großen Bauunternehmen der Republik und liefert maßgefertigte und vorgebohrte Stahlbauteile für die ganz großen Baustellen der Republik. Eine der größten Hallen, die mit Stahlträgern aus Volkmarsen errichtet wurde, steht im thüringischen Leinefelde.

Die Produktionshalle eines Zulieferers der Automobilindustrie ist 18 Meter hoch und verfügt über eine freigespannte Stahldecke mit Spannweiten von 36 Metern. Insgesamt wurden dort 80.000 Quadratmeter Hallenfläche überbaut.

Keine Frage, dass die Stahlträger aus dem Hause Heidemann auch beim Bau der Logistikhallen in Volkmarsen zum Zuge kamen. Geschäftspartner des Familienunternehmens mit derzeit 45 Beschäftigten sind aber immer die großen Baufirmen der Republik, die bei Stahlkonstruktionen gerne auf Heidemann als Zulieferer und Dienstleister zurückgreifen.

Auf dem 52.000 Quadratmeter großen Firmengelände ist genügend Platz zum Lagern und Bearbeiten von Doppel-T-Trägern mit einer Länge bis zu 20 Metern.

Das Baumaterial wird von den Auftraggebern in Volkmarsen angeliefert, um dann hier nach den Anforderungen der Auftraggeber gesägt, gebohrt, neuerdings auch gefräst zu werden. Anschließend wird gesandstrahlt und konserviert.

Rost sucht das Auge an den hier behandelten Trägern vergebens. Ein Lacküberzug garantiert extreme Langlebigkeit. Heidemann investiert ständig in mordernste Maschinentechnik, um auf Dauer preislich wettbewerbsfähig und qualitativ führend zu bleiben. Eine Herausforderung stellt dabei der enorme Platzbedarf da. In aller Regel können die schweren Träger nicht gestapelt werden, den schließlich müssen bei der Kalkulation allzu lange Kranzeiten vermieden werden.

Das Unternehmen ist in den vergangenen Jahren stets gewachsen. Während vor zehn Jahren die Jahresproduktion noch bei rund 800 Tonnen lag, werden heute jeden Monat Stahlträger mit einem Gesamtgewicht von rund 400 Tonnen umgesetzt.

Kommentare