Volkmarser Stadtverordnete denken über Tablet-Computer für alle nach

Papierloses Parlament

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Soll künftig ein moderner Tablet-Computer die vielen Sitzungsunterlagen für die Volkmarser Stadtverordneten ersetzen? Die Verwaltung arbeitet schon längst papierlos.

Volkmarsen. Der Traum vom papierlosen Büro ist trotz moderner Tablet-Computer immer noch eine Utopie. Es gibt immer noch viele Nutzer, die doch noch den einen oder anderen Text ausdrucken möchten.

Kann es dann trotzdem gelingen, im Stadtparlament einen papierlosen, digitalen Sitzungsdienst einzuführen? Die Volkmarser Stadtverordneten und ihre Verwaltung denken jedenfalls darüber nach. Bereits im Mai wurde der digitale Sitzungsdienst für die Verwaltung eingeführt. Sämtliche Sitzungsunterlagen, Beschlussempfehlungen und Sitzungsprotokolle sind in digitaler Form vorhanden. Nun geht es darum, den nächsten Schritt zu gehen und alle Stadtverordneten mit Tabletcomputer auszustatten. Über eine besondere App, ein maßgeschneidertes Programm können dann alle Entscheider jederzeit auf alle Informationen zugreifen.

Die Anschaffungskosten für 40 Tabletcomputer, die nötigen Programme und für den zentralen Speicher-Computer (Server) belaufen sich auf 22 600 Euro. Hinzu kommen jährliche Lizenz-Kosten von 1050 Euro. In einer weiteren Ausbaustufe könnten auch alle Bürger mit einer speziellen Bürger-App auf alle öffentlichen Informationen zugreifen. Im Ausschuss entstand die Vision von nie gekannter Transparenz, verbunden mit der Sorge um kleine Tippfehler, die auch private Kritzeleien öffentlich machen könnten.

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