Volkmarser Stadtverordnete diskutieren über geplanten kirchlichen Zweckverband

Einfluss der Stadt bei Kindergärten sichern

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Der Kindergarten Feuerrotes Spielmobil Volkmarsen soll in einen kirchlich-kommunalen  Zweckverband Nordwaldeck eingegliedert werden.

Volkmarsen. Die Volkmarser Stadtverordneten wollen ihren Einfluss in dem geplanten kirchlichen Kindergartenzweckverband für einen großen Teil der nordwaldeckischen Tagesstätten sichern.

"Das ist wie eine Herkulesaufgabe", erklärte Klaus Teppe (FWG) über die geplante interkommunale Zusammenarbeit der Kindertagesstätten: 14 Kindergärten mit 134 Mitarbeiterinnen und drei Kinderpflegern sowie  760 Jungen und Mädchen, dazu fünf Kinderkrippen, die Betreuung von 27 Kindern in Integrationsgruppen würden künftig in einem kirchlichen Zweckverband Nordwaldeck zusammengefasst.

Zweckverband Nordwaldeck

Betroffen sind - außer dem katholischen Kindergarten Volkmarsen - die Kindergärten in Bad Arolsen, Twistetal und Volkmarsen.

Die Gemeindevertreter und Stadtverordneten wurden im Juli in nichtöffentlicher Sitzung über den Plan informiert. Ziel sei es, so die Vorsitzende des  Sozial-, Integrations- und Bauausschusses, Ute Moldenhauer (FWG), die Aufgaben in der Kinderbetreuung auf gemeinsamer Basis und in der Trägerschaft der evangelischen Kirche  besser zu bewältigen.

Die Stadtverorndten betonten, sie wollten in dem einmal jährlich tagenden Kuratorium ihren Einfluss durch entsprechende personelle Vertretung sicherstellen. Schließlich trage die Stadt weiterhin 90 Prozent der Kosten, so Christel Keim (SPD).

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