Stadt und viele engagierte Ehrenamtliche arbeiten in der Flüchtlingshilfe Hand in Hand

Warmes Willkommen in Volkmarsen

+
Die Stadt Volkmarsen und Ehrenamtliche engagieren sich gemeinsam für Flüchtlinge: Bürgermeister Hartmut Linnekugel, Brigitte Schade-Kleist, Lutz Becker, Rosemarie Bielefeld, Sandra Schnare und Werner Schümmelfeder.  Foto: Demski

VolkmarsenEine „Willkommenskultur, die sich durch Mitmenschlichkeit auszeichnet“, will die Stadt Volkmarsen pflegen. Dabei arbeitet sie eng mit einem großen Kreis von Ehrenamtlichen zusammen.

Manchmal ist es nur eine Geste: Eine warme Suppe auf dem Herd in der neuen Wohnung. Oder ein gefüllter Kühlschrank. „Wenn Menschen nach vielen Monaten auf der Flucht bei uns ankommen, dann sind sie erst mal verloren“, sagt Lutz Becker. An vielen Mittwochabenden in diesem Jahr wartete der Volkmarser bereits auf den Anruf aus Korbach. „Dann wird uns Bescheid gegeben, dass die Flüchtlinge auf dem Weg zu uns sind“, sagt er. Was sie dann brauchen? „Einen Zettel, auf dem steht, wo sie sind“, sagt Becker, „eine Willkommengeste und jemanden, der ihnen sagt, dass sie jetzt zur Ruhe kommen dürfen“. 65 Helfer im Einsatz Und dabei helfen ihnen in Volkmarsen inzwischen 65 Ehrenamtliche. „Wir freuen uns sehr darüber, dass sich hier so viele Menschen engagieren“, sagt Magistratsmitglied Brigitte Schade-Kleist, die selbst zu den Ehrenamtlichen gehört. (resa)

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung am Freitagm 11. Dezember.

Kommentare