Erster Spatenstich für Gebäude an der Wittmarstraße in Volkmarsen

Wohnanlage für Senioren

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Die neue Seniorenwohnanlage in Volkmarsen soll im Herbst kommenden Jahres eröffnet werden. Unser Bild vom symbolischen ersten Spatenstich zeigt (v.l.:) Dr. Michael Pielert (Firma Fisseler), Bürgermeister Hartmut Linnekugel, DRK-Geschäftsführer Gerd Brückmann, DRK, Vorsitzenden Günther Hartmann, Architekt Wilhelm Wilke und Geschäftsführer Karl-Heinz Wilke

Volkmarsen. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich wurde gestern Morgen der Bau der Seniorenwohnanlage Volkmarsen an der Wittmarstraße begonnen. 3,5 Millionen Euro sind für das Projekt veranschlagt worden.

Auf dem Grundstück des vor fünf Jahren abgebrochenen ehemaligen Kaufhauses Bock entstehen 14 Eigentumswohnungen und zwölf Zimmer für eine Pflegewohngemeinschaft, betreut durch den DRK-Kreisverband Korbach-Bad Arolsen. Der vom Roten Kreuz betreute Pflegebereich wird durch Mittel aus der ARD-Fernsehlotterie in Höhe von 300 000 Euro unterstützt. „Wir ergänzen mit dem Wohnpark Volkmarsen das Angebot des Seniorenheims Haus Kugelsburg“, sagte der Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands Korbach-Bad Arolsen, Gerd Brückmann.

Die Eigentumswohnungen für bis zu jeweils zwei Personen ermöglichen ein weitgehend selbstständiges Wohnen für ältere Menschen. Verschiedenste Serviceleistungen können neben dem DRK-Notruf noch hinzugebucht werden. Neben diesem niederschwelligen Angebot umfasst das Gebäude einen Pflegebereich, bei dem die Senioren in einer Gemeinschaft, jedoch in einzelnen Zimmern untergebracht sind.

„Wir feilen noch an dem Konzept“, sagte Brückmann. Schließlich werde das Pflegestärkungsgesetz erneut novelliert. Möglicherweise werde auch Tagespflege angeboten. Das Angebot sei zukunftsfähig, die Nachfrage groß, sagte Bürgermeister Hartmut Linnekugel. Ein Teil der Eigentumswohnungen ist bereits vergeben. Ende 2010 war das frühere Kaufhaus Bock abgebrochen worden. Die Wohnanlage wird in der Bauhöhe an die vorhandene Bebauung mit Wohn- und Geschäftshäusern an der Wittmarstraße angepasst. Eine Überraschung bot vor drei Monaten das Bodengutachten: Der Untergrund ist so locker, dass zur Sicherung der Statik sechs Meter tiefe Bohrpfähle eingelassen werden müssen.

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