Thorsten Schwieder: Vieles auf Papier geregelt, aber in der Praxis nicht umsetzbar

Ehrenamtlicher Flüchtlingsbetreuer richtet Hilferuf an Waldecker Parlament

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Thorsten Schwieder, ehrenamtlicher Ansprechpartner für die Flüchtlingshilfe in der Stadt Waldeck, warb in der neuen Fragerunde des Stadtparlaments im Dorfgemeinschaftshaus Netze um Unterstützung und wollte die heimische Kommunalpolitik in die Pflicht nehmen.

Waldeck. Mit großer Hoffnung auf eine Belebung der Kommunalpolitik hatte Stadtverordnetenvorsteher Werner Pilger im Sommer eine Fragerunde vor den Parlamentssitzungen ins Programm genommen. Dort können Waldecker, denen ein Thema unter den Nägeln brennt, direkt nachfragen. Nach verhaltenem Start bei der Premiere ging es in der jüngsten Sitzung erstmals richtig zur Sache.

 Die Flüchtlingspolitik in der Großgemeinde Waldeck war beherrschendes Thema vor dem offiziellen Auftakt der öffentlichen Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus Netze.

 Thorsten Schwieder machte auf die Belastung der ehrenamtlichen Helfer aufmerksam. Die Verantwortlichkeiten für die Bewältigung der Flüchtlingsproblematik seien zwar auf dem Papier geregelt, „greifen aber in der Praxis und auch bei uns vor Ort nicht immer wie gewünscht.“

So sei der zuständige Sozialarbeiter des Landkreises für bis zu 400 Flüchtlinge in Waldeck und Vöhl zuständig. „Der ganze große Rest bleibt an der Basis, und damit an uns hängen.“ Hilfe im Alltag, Arztbesuche, Behördengänge und mehr stellten für ehrenamtliche Helfer eine Herausforderung da. Mehr lesen Sie in der gedruckten Samstagausgabe der WLZ.

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